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Krankenhäuser melden sich zu Wort

In einer gemeinsamen Erklärung wollen alle Kliniken des Kreises Zuversicht in der Corona-Krise zusprechen, aber auch an die Hygieneregeln erinnern.

Auch das Krankenhaus Weißwasser hat an dem Aufruf mitgewirkt.
Auch das Krankenhaus Weißwasser hat an dem Aufruf mitgewirkt. © Joachim Rehle

Weißwasser/Landkreis. Das ist ein ungewöhnlicher Schritt: Alle sechs Krankenhäuser des Landkreises haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie wollen damit der Bevölkerung in dieser bewegten und schwierigen Zeit der Pandemie Mut und Zuversicht aussprechen. Alle Häuser seien auch in der fortgeschrittenen Pandemie weiterhin für die Menschen da. „Wir helfen und versorgen. Wir hören zu. Wir machen Mut“, heißt es.

Doch müssten die Menschen in den Einrichtungen auch geschützt werden. Deshalb bitten sie, die strengeren Besucherregelungen und Hygienemaßnahmen wie medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, die Abstandsregeln, gründliche Händedesinfektion und notwendige Tests weiterhin einzuhalten.

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„Bitte unterstützen Sie uns und informieren Sie auch alle Menschen, die Ihnen am Herzen liegen. Danke!“, heißt es in dem Appell den beide Görlitzer Krankenhäuser, das Emmaus-Krankenhaus in Niesky, das Orthopädische Zentrum Rothenburg, das Klinikum Oberlausitzer Bergland sowie das Kreiskrankenhaus Weißwasser unterzeichnet haben.

Zum Wochenbeginn hatte sich die Lage in den Kliniken weiter angespannt. Am Montag befanden sich nach Angaben des Landratsamtes 130 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung in medizinischer Behandlung in Kliniken des Kreises, das waren 13 mehr als noch am Sonntag. 22 benötigten eine intensivmedizinische Betreuung, damit ist im Vergleich zum Sonntag eine Person hinzugekommen. (red/mp)

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