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Kreis Görlitz: Inzidenz den dritten Werktag unter 50

Der Inzidenzwert liegt beim RKI unter 50, beim Kreis darüber. Die Werte sind so tief wie seit Mitte Oktober nicht mehr. Ist das nur ein Pfingsteffekt?

Seit Pfingstsonnabend können die Läden im Kreis Görlitz im Click & Meet-Modus öffnen.
Seit Pfingstsonnabend können die Läden im Kreis Görlitz im Click & Meet-Modus öffnen. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Görlitz noch immer knapp unter der 50er-Marke. Das Berliner Robert-Koch-Institut gab den Inzidenzwert am Donnerstagmorgen mit 46 an, nachdem er am Mittwoch auf ungewöhnlich niedrige 25 gefallen war. Auf jeden Fall ist das ein Pfingsteffekt, als weniger getestet wurde. Wie stark er aber ins Gewicht fällt oder ob die Pandemie weiter zurückgeht, das werden erst die nächsten Tage zeigen.

Auch beim Landkreis Görlitz liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 56 so tief wie zuletzt am 18. Oktober. Aber sie liegt eben über 50. Unterhalb dieser Schranke gibt es weitere Lockerungen. Entscheidend dafür sind die Zahlen des Berliner RKI, näher an der Basis ist aber der Landkreis. Denn nur beim Kreis-Gesundheitsamt werden einmalig alle gemeldeten Fälle aus Praxen und Laboren erfasst, ehe sie dann über die Landesuntersuchungsanstalt Dresden an das RKI geschickt werden. Warum die Zahlen sich teilweise deutlich unterscheiden, ist bis heute nicht mit letzter Gewissheit geklärt.

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Der Unterschied ist im Moment mit 10 Punkten gar nicht so groß, wiegt aber schwer, weil es um eine entscheidende Schranke in der Pandemie geht - die 50er-Marke. Wenn sie an fünf Werktagen unterschritten wird, nimmt das normale Leben am darauffolgenden Tag weiter Fahrt auf.

Schon ab diesem Freitag können Biergärten öffnen und Gaststätten ihre Außensitze bedienen - wenn auch mit Terminbuchung und - wenn mehr als ein Hausstand zusammensitzt- mit einem tagesaktuellen Test.

Das Kreis-Gesundheitsamt registrierte bis Mittwochabend 33 Neuinfektionen, eine weniger als vor einer Woche. Derzeit befinden sich 78 Menschen in medizinischer Behandlung in Kliniken des Landkreises, 17 von ihnen liegen auf Intensivstationen, acht werden beatmet.

Mit den Öffnungen in dieser Woche steigt auch wieder die Zahl von Personen, die zu Hause in Quarantäne sind. Es sind jetzt 697, von denen 307 mit dem Coronavirus infiziert sind, 390 sind Kontaktpersonen - allein 120 dieser Kontaktpersonen müssen zu Hause bleiben, weil ihre Kinder in Schulen, Kitas oder Horten positiv getestet wurden.

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