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Kreis Görlitz: Nur in Leipzig ist die Corona-Lage besser

Die 7-Tage-Inzidenz verharrt zwischen 54 und 68. Im Sachsenvergleich ist das aber nicht schlecht. Alle Zahlen zur Pandemie im Kreis Görlitz.

Im Moment ist die Lage stabil im Landkreis Görlitz. Doch Unsicherheit schwingt immer mit.
Im Moment ist die Lage stabil im Landkreis Görlitz. Doch Unsicherheit schwingt immer mit. © Hendrik Schmidt/dpa (Symbolbild)

Sachsenweit ist die Lage in der Corona-Pandemie am Mittwoch nur noch in der Stadt Leipzig günstiger gewesen als im Landkreis Görlitz. Das geht aus den Inzidenz-Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Mittwochmorgen hervor.

Demnach lag die Inzidenz des Kreises bei 55 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Für die Stadt Leipzig gab das RKI die 7-Tage-Inzidenz mit 39 Fällen an. Auch die Stadt Dresden lag mit einer 7-Tage-Inzidenz 56 leicht schlechter. Besonders weit weg von möglichen Lockerungen sind der Vogtlandkreis mit einer Inzidenz von 216 und der Landkreis Nordsachsen mit einer Inzidenz von 88. Alle anderen Landkreise sind unter einem Wert von 100, der benachbarte Landkreis Bautzen liegt bei 65 Fällen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen.

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Ausbruch in einer Kita in Gablenz - viele Kinder betroffen

Die Zahlen des Kreis-Gesundheitsamtes unterscheiden sich ein wenig vom RKI. Grund sind unterschiedliche Zeitpunkte der Auswertung. So vermeldet der Kreis 38 Neuinfektionen, das sind nur zwei weniger als am Mittwoch der Vorwoche. Die 7-Tage-Inzidenz gibt der Landkreis mit 68 an.

Mit neun Kindern ist deren Anteil an diesem Mittwoch besonders hoch, das liegt aber auch an einem Ausbruch in einer Kita in Gablenz im Norden des Kreises, die wegen Corona mittlerweile vom Träger einstweilen geschlossen wurde. Mit 200 Einwohnern sind deutlich mehr positiv getestet in häuslicher Quarantäne als am Dienstag, da waren es erst 172.

Ein weiterer Fall des britischen Typs nachgewiesen

Unter den heutigen Neuinfektionen wurde eine weitere Virus-Mutation mit der britischen Variante (B.1.1.7) von SARS-CoV-2 festgestellt. Damit ist bei nunmehr 22 Personen im Landkreis diese Mutation nachgewiesen worden.

65 Menschen werden aktuell stationär in den Kliniken des Landkreises Görlitz behandelt, acht davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Fünf von ihnen wiederum werden beatmet. Das Gesundheitsamt verzeichnete keine weiteren Todesfälle.

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