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Kreis Meißen: Inzidenz knapp unter 100

Die steigenden Infektionszahlen haben zunächst keinen Einfluss auf die Regeln für Ungeimpfte.

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Die Anzahl der positiven Tests im Landkreis Meißen steigt weiter.
Die Anzahl der positiven Tests im Landkreis Meißen steigt weiter. © Symbolfoto: Tom Weller/dpa

Meißen. Zum Wochenstart vermeldet das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Meißen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 98,6 (Vortag: 100,3). Gegenüber Sonntag sind 16 weitere positiv getestete Personen hinzugekommen. Im Landkreis Meißen gibt es seit Beginn der Pandemie 18.220 positiv getestete Personen, von denen sich gegenwärtig 366 Personen ebenso wie 129 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne befinden.

© Gesundheitsamt Meißen
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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 14 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst, davon werden 3 Personen auf der Intensivstation behandelt. 603 Personen sind bisher insgesamt verstorben.

Von den aktuell 366 (Vortag: 355) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (67). Es folgen Meißen (49), Riesa (34), Coswig (30), Zeithain (26), Weinböhla (19), Klipphausen (18) sowie Ebersbach (17). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Hirschstein (203,3), Ebersbach (184,6) und Zeithain (181,4). Es folgen Radeburg (124,4), Strehla (108,5) und Weinböhla (96,2). Drei Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 11. Oktober).

Einschränkungen nur bei Überlastungsstufe

Die derzeit steigende Inzidenz hat zunächst keine Auswirkungen auf Ungeimpfte. Diese kommen erst dann, wenn eine sogenannte Überlastungsstufe erreicht ist. Dafür müssten mehr als 1.300 Normalbetten oder 420 Intensivbetten in Sachsen mit Corona-Patienten belegt sein. In der Gastronomie oder bei Großveranstaltungen würde dann die 2G-Regelung gelten. Derzeit befinden sich 221 Corona-Patienten auf Normal- und 107 auf Intensivstationen. (Stand 17.10.2021)

Die 7-Tage-Hospitalisierung liegt derzeit bei 2,83. Sie berechnet sich aus der Anzahl der Krankenhausaufnahmen innerhalb der letzten sieben Tage je 100.000 Einwohner. Die Überlastungsstufe wird auch erreicht, wenn dieser Wert auf 12 ansteigt.

Am Donnerstag wird eine neue Corona-Verordnung für Sachsen bekannt gegeben. Darin soll auch das Thema Weihnachtsmärkte gesondert behandelt werden.