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Kreis Meißen: Inzidenz weiter über 50

Zum Wochenstart verzeichnet der Landkreis eine leicht gesunkene Inzidenz. Forscher: Die Impfbereitschaft der Deutschen ist hoch wie nie.

Die Impfbereitschaft der Deutschen hat im Vergleich zu Juli um neun Prozent zugelegt.
Die Impfbereitschaft der Deutschen hat im Vergleich zu Juli um neun Prozent zugelegt. © Matthias Balk/dpa (Symbilbild)

Meißen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Institutes für den Landkreis Meißen ist nach dem Wochenende leicht gesunken. Er liegt am Montag bei 53,7 (Vortag: 55,7). Gegenüber Sonntag sind acht weitere positiv getestete Personen hinzugekommen.

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Im Landkreis Meißen gibt es damit bislang 17.850 positiv auf das Coronavirus getestete Personen, wobei gegenüber dem Vortag ein Fall korrigiert wurde. Gegenwärtig befinden sich 213 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Zudem sind derzeit 58 Kontaktpersonen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen.

Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell sieben Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Meißen als stationär aufgenommen erfasst. Davon wird keine Person auf der Intensivstation behandelt. Die Zahl der Verstorbenen beläuft sich weiterhin unverändert auf 603 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
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Von den aktuell 213 (Vortag: 217) aktiven Corona-Infizierten leben die meisten in Radebeul (46). Es folgen Riesa (36), Weinböhla (20), Coswig (18), Zeithain (14) und Großenhain (12). Die höchste Inzidenz im Landkreis gibt es in Strehla (108,5), Thiendorf (104,8) und Riesa (86,2). Fünf Kommunen haben noch eine Inzidenz von null. (Stand 27. September).

Impfbereitschaft erreicht Rekordniveau

Die Impfbereitschaft der Deutschen ist derweil auf 82 Prozent gestiegen und hat damit einen neuen Rekordwert erreicht. Das ergab eine repräsentative Befragung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) der Universität Hamburg. Im Juli hatte die Impfbereitschaft noch bei 73 Prozent gelegen. An der europäischen Spitze stehen Spanien und Portugal mit einer Impfbereitschaft von 90 Prozent.

Ein weiteres Ergebnis der Befragung: Wer zurzeit noch nicht geimpft ist, zeigt sich unbeeindruckt von aktuellen Maßnahmen wie 2G oder kostenpflichtigen Tests. Nur maximal vier Prozent der Ungeimpften erwägen dadurch eine Impfung. Bei rund 30 Prozent führt dies sogar zu einer Gegenreaktion: Sie geben an, dass eine Impfung noch unwahrscheinlicher würde.

„Neben der größten Sorge, dass die Impfung gegen Covid-19 möglicherweise nicht sicher genug ist, fühlen sich zwei von drei Ungeimpften durch Politik und Gesellschaft unter Druck gesetzt“, so Prof. Dr. Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE.

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