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Kriebstein: Rundfahrten starten wieder

Vorerst wird aber nur ein Fahrgastschiff an der Talsperre Kriebstein dafür eingesetzt. Und auch das darf nicht voll ausgelastet werden.

Rundfahrten auf der Talsperre Kriebstein sind beliebt. Vorerst wird ab Sonnabend aber nur die MS „Kriebstein“ dafür eingesetzt. Jeweils 60 Personen dürfen an Bord.
Rundfahrten auf der Talsperre Kriebstein sind beliebt. Vorerst wird ab Sonnabend aber nur die MS „Kriebstein“ dafür eingesetzt. Jeweils 60 Personen dürfen an Bord. © Archiv/Lutz Weidler

Kriebstein. Ab Sonnabend sind die Rundfahrten auf der Talsperre Kriebstein wieder möglich, nachdem zum 1. Mai der Linienverkehr gestartet war.

Thomas Caro, Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre, freut sich einerseits darüber. Andererseits muss er die Erwartungen gleich wieder dämpfen. „Aufgrund der Bestimmungen wird nur das Fahrgastschiff „Kriebstein“ eingesetzt. Und es dürfen jeweils nur 50 Prozent der zugelassenen Personenzahl an Bord“, sagte Caro.

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Konkret bedeutet dies, dass 60 Fahrgäste pro Rundfahrt zusteigen dürfen. Der Geschäftsführer weist darauf hin, dass der Zugang zum Anleger noch nicht barrierefrei ist.

Während der Fahrten ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Zudem sollten die Gäste einen negativen Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) oder einen Nachweis, dass sie genesen beziehungsweise geimpft sind, vorlegen können.

Bauarbeiten an der Talsperre Kriebstein laufen weiter

Im Linienverkehr ist zwischen Kriebstein und Erlebach die MF „Mittweida“ zusätzlich eingesetzt worden. „Die Linienschiffe verkehren weiterhin nach Fahrplan“, so Thomas Caro. Bei den Rundfahrten wird vorerst mit der MS „Kriebstein“ gefahren. Doch auch die MS „Hainichen“ sei startklar, so Caro.

Die Bauarbeiten im Hafen der Talsperre laufen indes weiter. Zuletzt wurde die Promenade gepflastert. Mit der Fertigstellung des Aufzugsgebäudes gibt es aber noch Probleme. „Es gibt Lieferengpässe, unter anderem bei der Fassadenverkleidung und der Dachdämmung. Vor Ende August wird das Gebäude wohl nicht fertig werden“, sagte Caro.

Der Umbau des Hafens war im August des vergangenen Jahres gestartet worden. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) war zum symbolischen ersten Spatenstich nach Kriebstein gekommen.

Promenade soll zum Verweilen einladen

Das Vorhaben wurde in drei Abschnitte gegliedert. Am wichtigsten, weil besonders marode, war der Fähranleger. Dessen Sanierung ist bereits 2019 ausgeschrieben gewesen, die Realisierung dann aber doch verschoben worden. Die Angebote der Firmen hatten die geschätzte Summe um mehr als das Doppelte überstiegen.

Ganz neu entsteht das Aufzugsgebäude. Damit zwei große Akazienbäume erhalten werden können, wird das nicht an den Rand, sondern in die Mitte der Hafenmauer gesetzt. Für einen barrierefreien Zugang zur Uferpromenade wird in das Gebäude ein Behindertenlift eingebaut.

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Der Anleger zwischen Seebühne und Fähranleger ist fertig. Der Zweckverband spricht aber eine Warnung aus.

Außerdem ist dort künftig die Information zu finden. Und es ist ein Lager für die Getränke und andere Materialien vorgesehen, die auf den Schiffen benötigt werden.

Die Promenade wird ebenfalls aufgewertet. Mit Sitzgruppen, kleinen bepflanzten Flächen und Blumeninseln soll sie künftig zum Flanieren und Verweilen einladen. (mit rt)

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