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Corona-Pandemie: 200er-Inzidenz im Kreis fast erreicht

Erneut wurden im Landkreis Görlitz 97 Neuinfektionen gemeldet. Ein weiterer Infizierter ist gestorben.

Von Daniela Pfeiffer
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Symbolfoto
Symbolfoto © dpa

Die Coronalage im Landkreis Görlitz spitzt sich nach den wenigen Tagen der Stagnation in der vergangenen Woche jetzt weiter zu. Erneut meldete das Gesundheitsamt am Freitag 97 neue Infektionen und damit fast genauso viele wie am Vortag (98). Diesmal sind 13 Kinder unter den Neuinfizierten.

Die durch den Landkreis ermittelte 7-Tage-Inzidenz steigt auf 198,8 (Vortag 176,4), der Wert des Robert Koch Instituts lag am Freitag bei 166,8 (Vortag 148,1). Zum Vergleich: Vergangenen Freitag lag die RKI-Inzidenz noch bei 93.

27 Personen - vier mehr als am Donnerstag, sind wegen Corona im Krankenhaus, immer noch zwei liegen auf der Intensivstation. 645 Personen müssen aktuell mit positivem PCR-Test in häuslicher Quarantäne bleiben.

Zudem gibt es einen weiteren Todesfall - eine Nachmeldung vom 13. Oktober, sie betrifft einen 72-jährigen Mann aus Ebersbach-Neugersdorf. Insgesamt sind bislang 1.169 Personen im Landkreis Görlitz in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Der Landkreis weist am Freitag außerdem darauf hin, dass einen Genesenen-Nachweis bekommen kann, wer einen positiven PCR-Laborbefund erhalten hat. Dieser muss mindestens 28 Tage, aber maximal sechs Monate zurückliegen. Als Nachweis erhalten alle PCR-positiv-Getesteten mit dem Absonderungsschreiben - mit diesem wird man in Quarantäne geschickt - eine entsprechende Bescheinigung in deutscher und englischer Sprache. Diese Bescheinigung ist vom Genesenen aufzubewahren.

Der Landkreis Görlitz weist aufgrund vermehrter Nachfragen daraufhin, dass ein Antikörpernachweis nicht zum Nachweis einer Infektion ausreicht und dieser auch nicht den Sechs-Monate-Zeitraum verlängert.