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Kreis prüft Öffnung weiterer Testcenter

Die Test-Stellen im Kreis Görlitz schießen wie Pilze aus dem Boden. Nur wie lange werden sie noch gebraucht?

Einer der wenigen Ärzte, der Testungen anbietet, ist Dr. Henry Hedrich (re.) in Görlitz - im Bild mit Martin Winkler, der beim Testen hilft.
Einer der wenigen Ärzte, der Testungen anbietet, ist Dr. Henry Hedrich (re.) in Görlitz - im Bild mit Martin Winkler, der beim Testen hilft. © Martin Schneider

Die Liste der Orte, wo sich die Landkreisbewohner aktuell testen lassen können, ist lang und wächst von Tag zu Tag. Mehr als 40 Unternehmen listet der Landkreis auf seiner Internetseite auf. „Wir haben auch noch etliche Anträge auf weitere Testcenter“, sagt die Sozialdezernentin des Landkreises, Martina Weber. Diese werden zurzeit geprüft. Auch auf die regionale Verteilung wird genau geschaut. So ist der Süden des Kreises gerade sehr gut mit Schnelltestangeboten aufgestellt, der ohnehin etwas dünner besiedelte Nordteil weniger.

„In der regionalen Verteilung möchten wir nachsteuern“, so Weber. „Wir wollen auch nur so viele öffnen lassen, wie gebraucht werden.“ Ein großer Mangel an Testkapazitäten sei schon jetzt nicht zu erkennen. Viele Landkreisbewohner zögen auch die Selbsttests daheim dem Gang ins Testcenter, in die Apotheke oder die Arztpraxis vor, in denen man sich auch testen lassen kann. Erst in dieser Woche öffneten in Königshain und Markersdorf neue Testmöglichkeiten, in Zittau gibt es ab Montag gar ein Drive-in-Testcenter.

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Fraglich ist, wie lange Testmöglichkeiten in Größenordnung noch vonnöten sind und damit auch, wie lange die einzelnen Anbieter noch wirtschaftlich arbeiten können. Kommt die Notbremse des Bundes, werden viele Einrichtungen und Geschäfte wieder geschlossen, in die man mit negativem Schnelltest aktuell noch gehen kann. Das könnte sich auf den Testbedarf der Menschen auswirken.

In Markersdorf öffnete in dieser Woche ein Testzentrum.
In Markersdorf öffnete in dieser Woche ein Testzentrum. © Constanze Junghanß

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