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Gesundheitsamt untersucht wieder Vorschüler

Die Einschuluntersuchungen waren aufgrund der hohen Fallzahlen ausgesetzt worden. Nun gehen die Zahlen zurück und das Amt startet wieder mit den Checks.

Die Einschulungsuntersuchung ist für zukünftige Schulkinder Pflicht. Nun startet das Gesundheitsamt wieder damit.
Die Einschulungsuntersuchung ist für zukünftige Schulkinder Pflicht. Nun startet das Gesundheitsamt wieder damit. © Stefan Puchner/dpa

Mittelsachsen. Ab der kommenden Woche werden im Gesundheitsamt wieder Einschulungsuntersuchungen durchgeführt. Darüber informierte am Montag das Landratsamt.

Die verpflichtenden Untersuchungen für die Vorschüler, die 2021/2022 in die Schule kommen, waren aufgrund des Abarbeitens der hohen Fallzahlen an Corona-Positiven ab Ende November ausgesetzt worden.

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Die Eltern der betroffenen Kinder werden bezüglich der Untersuchung vom Gesundheitsamt angeschrieben, so das Landratsamt. In dem Schreiben enthalten sind die Termine für die Untersuchungen, die unter den entsprechenden Hygienestandards an den Standorten der Behörde in Döbeln, Mittweida und Freiberg durchgeführt werden sollen.

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Bei den Checks wird auf zahlreiche Aspekte der kindlichen Entwicklung eingegangen. Untersucht wird unter anderem der physische Entwicklungsstatus, die Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Fein- und Grobmotorik. Zudem wird auf die Sprachentwicklung sowie den Ernährungszustand geschaut. Im Fokus steht auch die Haltung des Kindes sowie dessen Beweglichkeit.

Behörde meldet 24 neue Fälle

Ähnlich wie in der vergangenen Woche ist die Zahl der neuen Nachweise am Montag gering. Das Landratsamt meldete 24 neue Fälle, vor einer Woche waren es 27. Um zehn Nachweise ist die Fallzahl im Bereich Freiberg gestiegen (5.874), im Raum Mittweida betrug der Anstieg neun Nachweise (5.328), im Altkreis Döbeln gab es fünf weitere positive Testergebnisse (2,668).

Im Vergleich zu Sonntag sind am Montag 13 Corona-Patienten mehr in den mittelsächsischen Kliniken behandelt worden. Die Zahl der Betroffenen dort beläuft sich auf 136. Von den Erkrankten müssen 19 Personen beatmet werden, informierte das Landratsamt. Ein weiterer Todesfall ist nicht gemeldet worden.

Die Inzidenz für den Landkreis lag am Montag nach Angaben des Robert-Koch-Institutes bei 226,6. Vor einer Woche betrug der Wert noch 424,9. Trotzdem steht Mittelsachsen nach wie vor auf Platz zwei in Sachsen.

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