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Landkreis SOE: Corona-Zahlen weiter niedrig

Nur vereinzelt werden Covid-Patienten in hiesigen Kliniken behandelt. Eine Kita-Gruppe musste jetzt in Quarantäne.

Im Vergleich zum Frühjahr ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin vergleichsweise niedrig im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Im Vergleich zum Frühjahr ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin vergleichsweise niedrig im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. © Screenshot RKI

Kurz vor Ende der Sommerferien ist die Corona-Lage regional sehr unterschiedlich. Während die Inzidenzen in West- und Süddeutschland wieder vielerorts dreistellig sind, bleiben die Corona-Zahlen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge weiter vergleichsweise niedrig.

Am Montag, 30. August, meldete das Robert-Koch-Institut 52 Neuinfektionen mit dem Coronavirus Sars-Cov-2 innerhalb der vergangenen sieben Tage. Das entspricht einer Inzidenz von 21,2 je 100.000 Einwohner und liegt damit weiter unter dem Schwellenwert von 35. Zum Vergleich: Im April dieses Jahres lag die Corona-Inzidenz weit über 200 und zum Jahreswechsel lag sie sogar bei über 500.

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Bannewitz ordert Impfbus

Seit Mai hat es wieder den ersten positiven Corona-Fall im Testzentrum von Bannewitz gegeben. Am Wochenende sind noch zwei positiv getestete Kinder aus einer Tageseinrichtung in Hänichen dazugekommen, sagte Hauptverwaltungsleiter Heiko Wersig am Montag auf Nachfrage von saechsische.de. Von Montag bis vorerst 9. September seien deshalb eine Gruppe mit 13 Kindern und eine Betreuerin der Einrichtung in Quarantäne.

Die Gemeinde nutzt unter anderem das Impfbus-Angebot des Deutschen Roten Kreuzes. Der Bus steht am Dienstag, dem 14. September, von 9 bis 16 Uhr, an der August-Bebel-Straße 1 vor dem Bürgerhaus in Bannewitz. Dort werde ohne Termin mit den Impfstoffen von Biontech oder Johnson & Johnson geimpft, heißt es vom DRK. Noch bis Ende September ist auch das Impfzentrum in Pirna-Jessen in Betrieb.

Kliniken arbeiten im Normalbetrieb

Die Lage an den Kliniken im Landkreis ist weiter entspannt. Zwar zeigt das Robert-Koch-Institut auf seinem Divi-Intensivregister an, dass die Kapazität auf der Intensivstation des Helios-Klinikums Pirna begrenzt aufnahmefähig ist. Das hat aber nichts mit Covid-Patienten zu tun, sondern mit dem regulären OP-Betrieb. Viele Patienten müssen dann zur Beobachtung zeitweise auf die ITS. Die Kliniken arbeiten alle im Normalbetrieb.

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Im Landkreis gibt es aktuell nur wenige Covid-Patienten, die stationär an den Regelkliniken behandelt werden müssen. Am Montag meldete beispielsweise die Klinik in Pirna zwei Covid-Patienten auf der Normal- und einen auf der Intensivstation. In den Weißeritztal-Kliniken, die ebenfalls von Helios betrieben werden, war es an jenem Tag lediglich einer auf der Normalstation.

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