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Löbauer Impfzentrum impft wieder mit Astra

Was in Hausarztpraxen schon üblich ist, geht jetzt auch in der Messehalle. Ein Termin ist weiterhin nötig.

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Symbolbild © dpa

Das Löbauer Impfzentrum vergibt wieder Termine mit dem Impfstoff von AstraZeneca. Darüber informiert der Landkreis Görlitz. Zunächst galt das für alle über 60-Jährigen. Seit heute können auch 40- bis 60-Jährige einen Termin für eine Astra-Impfung im Löbauer Impfzentrum buchen, bestätigt das DRK – aber nur online, nicht am Telefon. Die Impfpriorisierung bleibe dabei aber weiter bestehen, unterstrich das DRK in einer Mitteilung am Donnerstag.

In Hausarztpraxen können sich schon seit Längerem 40- bis 60-Jährige nach einem ärztlichen Beratungsgespräch mit AstraZeneca impfen lassen, der Freistaat Sachsen hatte die Priorisierung für diesen Impfstoff aufgehoben.

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Wann ist die Buchung günstig?

Beim Impfzentrum sollten allerdings Interessierte an einer Astra-Impfung nicht unbedingt am Montag, Mittwoch oder Freitag auf die Internetseite des Freistaates wegen eines Impftermins gehen, rät der Landkreis. Da werden auch die Biontech-Termine vergeben und die Seite sei häufig überlastet.

Für Ältere über 60 Jahre empfiehlt der Kreis, bei der Registrierung auf die Frage nach der Berechtigungsgruppe den ersten Punkt zu wählen – „Berechtigung aufgrund des Lebensalters“. Hat man die Anmeldebestätigung per E-Mail erhalten, muss man sich mit der Nummer und dem gewählten Passwort erneut einwählen und den Termin buchen.
Dabei muss man explizit auswählen, dass man älter als 60 Jahre ist und den Impfstoff von AstraZeneca haben möchte.

Nach erfolgreicher Buchung erhält man zwei Termine für die Impfung in Löbau. Der Freistaat Sachsen prüft im Juni, ob die Laufzeit der Impfzentren noch mal verlängert wird. Falls die Impfzentren zum Zweittermin geschlossen sind, erhalten die Betroffenen rechtzeitig vorher eine weitere E-Mail mit der Bitte, den Zweittermin über einen Haus- oder Facharzt zu organisieren.

Die Verimpfung von AstraZeneca in den Impfzentren sieht der Landkreis Görlitz auch als eigenen politischen Erfolg. Landrat Bernd Lange hatte sich zuvor dafür eingesetzt. Zugleich hatte er an den Freistaat appelliert, bis zum letzten Tag in den Impfzentren auch Erstimpfungen vorzunehmen, um kein Tempo in der Impfkampagne zu verlieren. Zweitimpfungen sollen notfalls bei den Hausärzten stattfinden.

Freistaat reagiert auf Kritik von Lange

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Der Freistaat hatte auf die Kritik reagiert und die Impfzentren zunächst bis zum 30. Juli 2021 verlängert. Seit dieser Woche ist die Buchung von Erst-Terminen mit dem AstraZeneca-Impfstoff wieder möglich. Zum Ende der Laufzeit der Impfzentren soll auch für die anderen Impfstoffe so verfahren werden, dass der Erst-Termin im Impfzentrum stattfindet und die zweite Impfung beim Hausarzt erfolgt.

Die Impfkampagne wird im Landkreis Görlitz verstärkt durch zwei mobile Teams, die täglich bis zu 300 Impfungen bei Kommunalterminen und in Einrichtungen durchführen.

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