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Mehr als 1.600 freie Impftermine in Mittweida

Bürgermeister und Landrat plädieren für den Piks – für die eigene und die Gesundheit der Mitmenschen.

Im Impfzentrum Mittweida sind derzeit 1.600 Impftermine frei.
Im Impfzentrum Mittweida sind derzeit 1.600 Impftermine frei. © dpa

Mittelsachsen. Vergebliche Versuche, einen Termin für die Corona-Schutzimpfung zu erhalten und dann im Impfzentrum anstehen – das ist Vergangenheit. Überall in Sachsen gibt es freie Impftermine, auch kurzfristig. Im Impfzentrum Mittweida waren es am Dienstagnachmittag reichlich 1.600 bis zum 9. August.

Hinzukommen weitere Möglichkeiten bei zahlreichen niedergelassenen Ärzten im Landkreis. In Sachsen sind derzeit knapp 46 Prozent aller Einwohner vollständig und knapp 52 Prozent einmal gegen Covid-19 geimpft. Damit bildet der Freistaat das Schlusslicht aller deutschen Bundesländer.

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Gemeinsam mit Landrat Matthias Damm (CDU) rufen die Oberbürgermeister und Bürgermeister in Mittelsachsen dazu auf, dass sich die Mittelsachsen impfen zu lassen. Anlass ist die Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindetages in Hainichen in dieser Woche. „Es ist im Interesse der ganzen Gesellschaft, wenn eine hohe Impfquote erreicht wird“, so Matthias Damm. Nur damit könne man der Pandemie deutlich begegnen.

Auch Einmalimpfung möglich

„Das Virus ist nicht weg und wir sehen, dass es sich langsam wieder ausbreitet. Letzten Endes geht es um den Gesundheitsschutz von jedem Einzelnen vor einer Infektion oder mindestens eines schweren Verlaufs“, sagt der Landrat. Er sei zweimal mit dem Impfstoff von Astrazeneca geimpft worden.

Der Vorsitzende des Städte- und Gemeindetag und Lunzenaus Bürgermeister Ronny Hofmann (CDU) ergänzt: „Mit einer Impfung schützt man auch die Personen, die nicht geimpft werden können.“ Jeder habe die Möglichkeit, eine Injektion zu erhalten. Hofmann wurde mit dem Impfstoff von Biontech geimpft.

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Je nach Lage können Impfwillige im Impfzentrum auch Johnson und Johnson ohne Termin erhalten. Damit sei der Weg nur einmal nötig und der Aufwand geringer. Natürlich werde dieser Impfstoff auch bei Ärzten verwendet.

„Man kann aus verschiedenen Impfstoffen wählen, bei Unsicherheiten beraten die Ärzte. Außerdem gibt es unheimlich viel Informationsmaterial im Internet“, so Hofmann weiter. Hierbei weist der Vorsitzende beispielsweise auf die Übersicht des Paul-Ehrlich-Instituts.


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