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Döbeln

Mehr als 2.000 freie Impftermine in Mittelsachsen

Im Mittweidaer Impfzentrum ist eine Corona-Schutz-Impfung auch ohne Termin möglich. Die Inzidenz liegt weiter bei null.

Im Impfzentrum Mittweida stehen mehr als 2.000 freie Impftermine zur Verfügung.
Im Impfzentrum Mittweida stehen mehr als 2.000 freie Impftermine zur Verfügung. © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolbild)

Mittelsachsen. Bis Ende Juli gibt es im Impfzentrum Mittweida, Stand Donnerstagnachmittag, noch 2.024 freie Impftermine. „Ich würde mir wünschen, dass sie in Anspruch genommen werden“, sagt Landrat Matthias Damm (CDU), als er während der Kreistagssitzung einen Überblick über die Pandemiesituation in Mittelsachsen gibt. Und er fügt hinzu: „Ich habe mich impfen lassen, um gesund zu bleiben und nicht, um zu reisen.“

Der Landkreis steht in Sachsen, gemeinsam mit Görlitz, nach wie vor am besten da. Die Gesamtzahl der positiven PCR-Tests stagniert in Mittelsachsen seit vergangenem Freitag bei 24.304.

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Seit März 2020 sind auch zahlreiche Kinder positiv auf Covid-19 getestet worden. Das waren 517 Null- bis Sechsjährige, von denen insgesamt 17.609 im Landkreis leben. Bei den 13.463 Sieben- bis Elfjährigen gab es 708 positive Fälle und bei den 15.269 Zwölf- bis 18-Jährigen 1.157 Fälle.

Vier Jugendliche stationär behandelt

Von der letzten Gruppe mussten vier Jugendliche stationär aufgenommen werden. Ein Kind in der Altersgruppe Null bis Sechs wurde aufgrund einer anderen Erkrankung in einer Klinik behandelt und dabei positiv auf das Corona-Virus getestet. Derzeit befinden sich zwei Erwachsene in einem Krankenhaus, die auch beatmet werden.

Die Zahl der Verstorbenen liegt seit neun Tagen bei 708. Das sind 2,9 Prozent aller im Freistaat Sachsen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion Verstorbenen. Den größten Anteil hat der Landkreis Görlitz mit mehr als 1.100 Personen.

Die meisten in Mittelsachsen Verstorbenen waren über 70, 80 und 90 Jahre alt. „Es gibt keine verstorbenen Kinder“, so der Landrat.

Obwohl Sachsen bei den Impfungen in Deutschland derzeit den letzten Platz belegt, hoffe Matthias Damm, dass die Immunisierung dazu beiträgt, dass die Auswirkungen einer möglichen vierten Welle gering sind und die Inzidenz unten gehalten werden könne. Wobei dieser Wert nicht der alleinige Maßstab sein dürfe.

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