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Corona: Mehr Impftermine in Sachsen

In dieser Woche gibt es 17.700 freie Termine für die Erstimpfung in den Impfzentren. In den nächsten Wochen soll das Angebot noch größer werden.

In den Impfzentren könnte es in den nächsten Wochen etwas voller werden.
In den Impfzentren könnte es in den nächsten Wochen etwas voller werden. © René Meinig

Mit dem dritten Impfstoff, der Sachsen zur Verfügung steht, können jetzt auch mehr Impftermine für die Erstimpfungen in Sachsen angeboten werden. Allein in dieser Woche seien 17.700 freie Termine für die Erstimpfung über die Webseite und die Hotline buchbar, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Montag mit. Wer einen dieser Termine buchen will, muss sich ranhalten: Das DRK geht davon aus, dass die 17.700 Termine binnen weniger Stunden ausgebucht sein werden. In den kommenden Wochen erwartet das DRK eine kontinuierlich steigenden Impfstoffmenge. Daher sei auch mit einem höheren Angebot an freien Terminen zu rechen.

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Das DRK bleibe bei der Strategie, immer nur so viele Termine zu vereinbaren, wie auch Impfstoff ankomme oder zumindest fest zugesagt sei. Impfdosen für die Zweitimpfung würden mit der Impfstofflieferung sofort zurückgelegt. Eine Ausnahme stelle der dritte Impfstoff von AstraZeneca dar, der aufgrund seiner Beschaffenheit flexiblere Termine für die Zweitimpfung ermögliche und daher mit Eintreffen vollständig für die Impfkampagne zur Verfügung stehe.

Außerdem würden einzelne, sehr kurzfristige Termine ins Buchungssystem für Impfstoff eingepflegt, der von mobilen Teams aus den Pflegeeinrichtungen wieder zurückgeführt wird. Da diese Impfstoffe bereits aufgetaut sind, müssten sie binnen fünf Tagen verbraucht werden.

Impftermine jetzt auch für Paare

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Der überwiegende Anteil des Impfstoffs steht weiterhin Pflegeheimen zur Verfügung. Der letzte Termin, in den sachsenweit insgesamt 1.034 Einrichtungen, werde voraussichtlich Mitte März stattfinden. Bis dahin sollen alle Erst- und Zweitimpfungen in diesen Einrichtungen durch die mobilen Teams abgeschlossen sein. Im bundesweiten Vergleich gehört Sachsen nach wie vor zu den Schlusslichtern. In den Stadtstaaten Berlin und Bremen sind die Pflegeheimbewohner bereits jetzt fast komplett versorgt. Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Pommern melden die vollständige Verteilung von Erstimpfungen in ihren Heimen.

Inzwischen bietet das sächsische DRK auch Paaren gemeinsame Impftermine an. Voraussetzung ist allerdings, dass beide Personen im Terminbuchungsportal registriert sind und in die aktuell höchste Priorisierungsgruppe 1 gehören. (SZ/lot)

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