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Mehr kostenlose Corona-Tests in Sachsen

Der Freistaat übernimmt die Kosten für Tests vor der Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung und für testende Ärzte.

Sachsen übernimmt für mehr Corona-Test die Kosten.
Sachsen übernimmt für mehr Corona-Test die Kosten. © Ricardo Rubio/EUROPA PRESS/dpa (Symbolbild)

Dresden. Der Freistaat hat sein Konzept für kostenfreie Corona-Tests erneut erweitert. Ab 1. Oktober können sich Personen ohne Symptome mit Wohnsitz in Sachsen vor der Aufnahme in voll- und teilstationäre sächsische Alten-, Behinderten- oder Pflege-Einrichtungen einmalig kostenlos testen lassen. Das hat das Kabinett in seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Auch vor dem Aufenthalt in einer Reha-Einrichtung innerhalb oder außerhalb Sachsens können sich Patienten einmal testen lassen. So sollen Pflege- und Reha-Einrichtungen gezielt vor der Einschleppung des Virus geschützt werden, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

Das Angebot für einen Test auf das Corona-Virus alle zwei Wochen gilt für das ärztliche und nicht ärztliche Personal in Praxen von Kinder-, Haus- und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten. Bedingung ist, dass in der Praxis Kinder auf das Corona-Virus getestet werden. Die Praxen bekommen die Labor- und Logistikkosten erstattet, teilte das Sozialministerium mit. Die Regelung gilt für bis zu vier Personen pro Praxis. „Ganz bewusst unterstützen wir damit Strukturen, die die wichtigen Testungen vornehmen“, sagte Köpping. „Das dient auch dem reibungslosen Betrieb von Kitas und Schulen.“

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Die kostenlosen Tests sind zunächst auf drei Monate bis 31. Dezember 2020 befristet. Bis zum 30. September kann sich weiterhin Personal ohne Symptome in stationären und ambulanten Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, Eingliederungshilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie Schulsozialarbeit einmalig auf das Coronavirus testen lassen. Der Freistaat übernimmt für diese Berufsgruppen die Kosten für einen Test, bevor das Personal nach dem Urlaub zur Arbeit zurückkehrt. Das gilt für Urlaub im Inland oder in einem Nicht-Risikogebiet im Ausland. Das Urlaubsende darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Für Rückkehrer aus Risikogebieten im Ausland bleibt die Testpflicht bestehen. (SZ/sca)

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