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Meißen: 109 Patienten wegen Corona im Krankenhaus

Der Tageszuwachs an neuen Fällen im Landkreis Meißen ist wieder gestiegen. Der Inzidenzwert hält sich hartnäckig über der 100er-Marke.

Der Druck auf die Elblandkliniken hat etwas nachgelassen. Dennoch sind immer noch 109 Bewohner des Landkreises Meißen wegen Corona im Krankenhaus. Am Mittwoch sind 36 neue positive Covid-Fälle gemeldet worden.
Der Druck auf die Elblandkliniken hat etwas nachgelassen. Dennoch sind immer noch 109 Bewohner des Landkreises Meißen wegen Corona im Krankenhaus. Am Mittwoch sind 36 neue positive Covid-Fälle gemeldet worden. © Claudia Hübschmann

Meißen. Moderate Zuwächse an neuen Corona-Fällen meldet das Landratsamt Meißen am Mittwoch. Im Landkreis Meißen gibt es aktuell 12.326 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen. Davon befinden sich gegenwärtig 304 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Gegenüber dem Vortag sind 36 positiv getestete Personen hinzugekommen. Am Vortag waren es neun Personen, am Montag betrug der Zuwachs acht Personen, am Sonntag 25, am Samstag 41 und am Freitag 71.

Zudem halten sich 394 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne auf. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt heute 103,4 (Vortag: 106,3). Das Meißner Gesundheitsamt errechnet einen ähnlichen Wert von 100,5.

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 109 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 13 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. Seit dem Vortag ist eine weitere Person verstorben. Damit beläuft sich die Zahl der Todesfälle auf 514 Personen.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Die meisten der aktuell 304 aktiven Infizierten wohnen in Radebeul (54), Riesa (43), Meißen (26), Großenhain (18), Nünchritz/Glaubitz (16), Strehla (16) und Coswig (13). Mit einem Fall ist die geringste Anzahl in der Gemeinde Hirschstein.

Die hauptsächlichen Stressfaktoren bei der Arbeit im Homeoffice sind fehlende Trennung von Beruf und Familie sowie das Gefühl der Isolation. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Online-Umfrage der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Weibliche Teilnehmende bewerteten die Stressfaktoren signifikant höher als männliche. Der am häufigsten genannte Begriff war „mangelnde Work-Life-Balance“ gefolgt von „Homeschooling“ und „emotionalen und mentalen Problemen“. Führungskräfte litten dabei mehr unter Stress durch Homeoffice als Personen ohne Führungsaufgaben. Trotzdem waren sie mit der Leistung ihrer Mitarbeiter sehr zufrieden.

40 Prozent aller Teilnehmer fürchten den Verlust ihres Arbeitsplatzes. 35 Prozent sorgten sich allerdings auch um den Wegfall der Möglichkeit, nach der Covid-19-Krise weiter im Homeoffice arbeiten zu können.

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