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Meißen: Inzidenz fällt unter die 300

Der Tageszuwachs neuer Corona-Fälle steigt im Kreis Meißen aber wieder an. Da weniger Schlaganfälle stationär behandelt wurden, nahm die Sterblichkeit zu.

Erfreuliche Nachricht: Eine Studie liefert Hinweise, dass der Biontech-Impfstoff auch gegen die neue, ansteckendere Corona-Mutante aus Großbritannien wirkt. Schlechte Nachricht: Es gibt zu wenig Impfstoff. Das Impfzentrum Riesa ist ausgebucht.
Erfreuliche Nachricht: Eine Studie liefert Hinweise, dass der Biontech-Impfstoff auch gegen die neue, ansteckendere Corona-Mutante aus Großbritannien wirkt. Schlechte Nachricht: Es gibt zu wenig Impfstoff. Das Impfzentrum Riesa ist ausgebucht. © René Meinig

Meißen. Die Corona-Fälle steigen wieder. Gegenüber dem Vortag sind am Mittwoch im Landkreis Meißen 86 positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestete Personen hinzugekommen. Damit sind bislang insgesamt 11.400 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Davon befinden sich aktuell 1.034 Personen in behördlich angeordneter Quarantäne. Am Dienstag betrug der Zuwachs 32 positiv getestete Personen, am Montag 40, am Sonntag 69 Fälle, am Samstag 64 und am Freitag 164. Vergangenen Donnerstag waren es noch 209 neue Fälle

Zudem sind gegenwärtig 901 Kontaktpersonen von positiven Fällen in behördlich angeordneter Quarantäne zu verzeichnen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts für den Landkreis Meißen beträgt 279,3 (Vortag: 329,3). Das Gesundheitsamt Meißen errechnete eine Inzidenz von 274,7).

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Unabhängig vom Status der Quarantäne sind aktuell 201 Einwohner des Landkreises Meißen stationär aufgenommen. 22 von ihnen werden auf der Intensivstation behandelt. 458 Personen sind insgesamt verstorben. Dies sind fünf Todesfälle mehr als am Vortag.

© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen
© Gesundheitsamt Meißen

Die Zahlen der aktiven Infizierten steigen wieder an. Die meisten der aktuell 1.034 (Vortag: 991) Personen wohnen in Riesa (165). Es folgen Meißen (101), Coswig (86), Radebeul (86), Gröditz (68), Klipphausen (64), Großenhain (63), Weinböhla (43), Radeburg (39), Nossen (32), Strehla (30), Thiendorf (28), Verwaltungsgemeinschaft Nünchritz/Glaubitz (25) und Moritzburg (25).

Eine neue Studie der Gesellschaft für Neurologie zeigt, dass zwischen März und Mai 2020 die Zahl von Patienten mit Schlaganfallsymptomen deutlich zurückgegangen war. Wegen der Angst sich anzustecken, wurden Betroffene offensichtlich nicht oder zu spät vorstellig. Daher nahm die Schlaganfallsterblichkeit zu. Sie stieg bei Hirnblutungen von 7,6 auf 8,1 Prozent und bei Hirninfarkten von 29,9 auf 34,9 Prozent.

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Die Akuttherapie funktionierte auch in der Pandemie reibungslos, prozentual blieben die Behandlungsraten unverändert hoch. „Allerdings können wir nur helfen, wenn Patienten mit Schlaganfallsymptomen nicht zögern, sondern umgehend den Notruf 112 anrufen", so die Autoren.

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