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Meißner CDU-Mittelstand will Öffnungsplan

Die Wirtschaft ist stark von Corona belastet. Die Hausärzte sollten mehr gegen Covid-19 impfen dürfen.

Spürt die Folgen der Pandemie: Das Unternehmen Neways Electronics Riesa, ehemals BuS Elektronik. Die Firma hat den Abbau von etwa 250 Stellen angekündigt - die meisten davon in Riesa. Die Aufträge sind um ein Fünftel zurück gegangen.
Spürt die Folgen der Pandemie: Das Unternehmen Neways Electronics Riesa, ehemals BuS Elektronik. Die Firma hat den Abbau von etwa 250 Stellen angekündigt - die meisten davon in Riesa. Die Aufträge sind um ein Fünftel zurück gegangen. © Foto: Lutz Weidler

Meißen. Einen Stufenplan zur schrittweisen Öffnung der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Meißen. „Wir brauchen dringend einen Stufenplan, der transparent abbildet, wer wann und unter welchen Auflagen wieder öffnen darf“, sagt Sven Wilhelm, Vorsitzender der MIT Meißen.

Der Stufenplan dürfe sich nicht alleine auf Inzidenzwerte stützen, so Wilhelm am Montag. Vielmehr sollten der R-Wert, die Auslastung der Krankenhäuser und Intensivstationen sowie das konkrete Infektionsgeschehen einbezogen werden. Wilhelm: „Der Stufenplan muss bundesweit gelten, aber wichtig ist, dass er regional umgesetzt wird.“

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Die MIT Meißen fordert, vor allem auf Schnelltests und digitale Tools zu setzen, um das wirtschaftliche Leben auch in stark betroffenen Bereichen wieder zu aktivieren. „Wer ein stichhaltiges Hygiene- und Abstandskonzept vorweisen kann und außerdem eine digitale Anmelde-App nutzt, der muss auch öffnen dürfen“, sagt Wilhelm. Wichtig sei aber auch, dass die Einhaltung der Regeln kontrolliert und notfalls sanktioniert wird. Zudem pocht die MIT Meißen auf eine bessere Umsetzung der Impfstrategie. Haus- und Betriebsärzte sollen verstärkt für eine flächendeckende Impfung eingesetzt werden. Dort müsse dann auch von der vorgesehenen Impfreihenfolge abgewichen werden können.

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„Der Lockdown belastet unsere Gesellschaft in einer Dimension, wie wir es seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr erlebt haben“, sagt Wilhelm. Die Wirtschaft, auch im Landkreis Meißen, sei in schweres Fahrwasser geraten. „Ganze Branchen kämpfen ums Überleben, unsere Innenstädte drohen auszubluten.“ Gerade die Jüngsten in unserer Gesellschaft seien durch geschlossene Schulen und Kitas massiv betroffen. (SZ/um)

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