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Mittelsachsen: Ab Freitag erneut strengere Corona-Regeln

Die Inzidenz liegt fünf Tage über dem Wert von 35. Damit folgt die Pflicht zur Kontakterfassung sowie die 3-G-Regeln in vielen Bereichen.

Am Mittwoch liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelsachsen bei 60,7. Ab Freitag gibt es erneut strengere Corona-Regeln.
Am Mittwoch liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Mittelsachsen bei 60,7. Ab Freitag gibt es erneut strengere Corona-Regeln. © Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Mittelsachsen. In Mittelsachsen gelten ab Freitag neue Corona-Regeln. Hintergrund ist, dass der Landkreis seit fünf Tagen eine Inzidenz von über 35 aufweist. Heute liegt dieser Wert bei 60,7.

"Entsprechend der Corona-Schutz-Verordnung gilt dann ab Freitag in vielen Bereichen erneut die Pflicht zur Kontakterfassung und die sogenannte 3-G-Regel: geimpft, getestet oder genesen", so Kreissprecher André Kaiser. Bei einer Inzidenz von über 35 innerhalb fünf aufeinanderfolgenden Tagen tritt ab dem übernächsten Tag - also dem Freitag - in vielen Bereichen strengere Regeln in Kraft.

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Die neuen Regeln gelten beispielsweise für beziehungsweise beim Zugang zur Innengastronomie (außer für nicht-öffentliche Kantinen und die Bewirtung von Fernfahrern), bei der Teilnahme an Veranstaltungen und Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Innenräumen, bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (außer zu medizinischen Zwecken).

Eine Übersicht finden Sie in der nachfolgenden Tabelle:

Auf der Internetseite des Landkreises Mittelsachsen wird die Liste der Testzentren ständig aktualisiert.

Am Mittwoch sind dem Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Gesamtzahl der seit März 2020 erfassten Fälle liegt nun bei 25.069.

In den Krankenhäusern des Landkreises werden derzeit sechs (-1) Patienten mit einer Corona-Erkrankung behandelt. Drei davon werden derzeit beatmet (-1). Die Zahl der Todesfälle bleibt weiterhin bei 715.

Neue Allgemeinverfügung für Quarantäne

Der Landkreis erlässt außerdem nach Angaben von Kreissprecher André Kaiser auch noch in dieser Woche eine Allgemeinverfügung zur „Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen“.

Demnach müssen sich Personen, die positiv getestet wurden (bei positivem Schnelltest ist weiterhin die Bestätigung durch einen PCR-Test erforderlich), ohne Anweisung des Gesundheitsamtes, sofort für 14 Tage in Quarantäne begeben.

"Die Quarantäne endet nach dieser Zeit automatisch, wenn seit 48 Stunden keine Symptome mehr vorliegen", so Kaiser. "Enge Kontaktpersonen zu positiv Getesteten müssen sich nur nach Anweisung durch das Gesundheitsamt in Quarantäne begeben. Bis zu einer Anweisung sollten diese die Kontakte minimieren und bei Symptomen einen Test machen lassen."

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Des Weiteren wird die Quarantänezeit bei Kontaktpersonen von 14 auf zehn Tage verkürzt. "Diese kann bereits mit einem negativen PCR-Test nach fünf beziehungsweise mit einem Schnelltest durch oder unter Aufsicht vor Ort von geschultem Personal nach sieben Tagen beendet werden – sogenanntes Freitesten."

Genesene und geimpfte Personen müssen sich nicht in Quarantäne begeben, müssen aber dem Gesundheitsamt einen entsprechenden Nachweis vorlegen.

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