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Mittelsachsen: Drei Todesfälle und fast 1.000 Neuinfektionen

Der Landkreis hat die höchste Ansteckungsrate im Freistaat. Die Omikron-Welle scheint nicht abzuebben.

Von Elke Görlitz
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Fast 1.000 per PCR-Test nachgewiesene Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt an den letzten vier Tagen registriert.
Fast 1.000 per PCR-Test nachgewiesene Neuinfektionen hat das Gesundheitsamt an den letzten vier Tagen registriert. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild (Symbolbild)

Mittelsachsen. Die Omikron-Welle, die den Landkreis später als andere Regionen im Freistaat erreichte, scheint nicht abzuebben.

Den vierten Tag in Folge meldet der Landkreis um die 1.000 Neuinfektionen. Genau 911 sind es am Freitag. Seit Pandemiebeginn gab es im Kreis 104.419 Labornachweise einer Infektion mit Sars-CoV-2.

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Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Inzidenz sinkt nur leicht

Mittelsachsen hat auch am Freitag die höchste Inzidenz im Freistaat. Die Sieben-Tage-Ansteckungsrate pro 100.000 Einwohner liegt bei 1,244,9 und ist im Vergleich zum Donnerstag nur leicht gesunken (1.331,8). Die niedrigste Ansteckungsrate in Sachsen mit einem Wert von 753,5 verzeichnet der Landkreis Görlitz, der den vierten Tag in Folge unter der 1.000er-Marke liegt.

In Sachsen ist die Corona-Inzidenz auf knapp über 1.000 zurückgegangen. Nach der aktuellen Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitag bei 1.063,2 nach 1.135,9 am Donnerstag.

Sechs Todesfälle in einer Woche

In den letzten sieben Tagen meldete das Gesundheitsamt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Drei davon sind am Freitag gemeldet worden. Damit sind seit Pandemiebeginn in Mittelsachsen bereits 993 Menschen an oder mit einer Covid-Infektion verstorben.

Über das Coronavirus in Mittelsachsen informieren wir Sie laufend aktuell in unserem Newsblog.

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Unterdessen sinkt die Zahl der Personen, die mit einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden müssen: Waren es am Montag noch 86 Menschen, so meldete das Gesundheitsamt am Freitag, dass noch 64 Covid-Patienten in Kliniken betreut werden. Zwei von ihnen müssen nach Angaben des Landkreises beatmet werden.

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