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Teddy darf sich in Pirnas Museum zeigen

Das Stadtmuseum startet nach vier Monaten Schließzeit mit einer Kuscheltier-Schau in den Testbetrieb. Für Besucher gelten vorerst einige Einschränkungen.

Ein Plüschbär auf Wanderschaft: Das Stadtmuseum Pirna zeigt jetzt die Ausstellung "Teddy möchte reisen".
Ein Plüschbär auf Wanderschaft: Das Stadtmuseum Pirna zeigt jetzt die Ausstellung "Teddy möchte reisen". © KTP

Bereits im November vergangenen Jahres stand alles in den Startlöchern. Die Mitarbeiter des Pirnaer Stadtmuseums hatten alles vorbereitet, die Exponate drapiert und beschriftet.

Das Problem nur war: bislang konnte die Ausstellung keiner sehen. Der zweite coronabedingte Lockdown zwang auch die Ausstellungsstätte im Klosterhof in die Knie, fast vier Monate war das Museum geschlossen. Doch die einsamen Zeiten sind jetzt vorbei.

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Das Museum startet am 20. und 21. März zunächst einen Testbetrieb. Läuft dieser erfolgreich, will die Ausstellungsstätte mit Beginn der Osterferien ab 27. März wieder dauerhaft öffnen - sofern es die Corona-Zahlen zulassen.

Zum Testlauf dürfen sich die Besucher nun auf eine bisher ungezeigte Ausstellung freuen, eine mit großem Kuschelfaktor: In "Teddy möchte reisen" geht es um der Kinder liebstes Plüschtier.

Eine der größten Teddy-Sammlungen

Das Museum greift dabei auf den Schatz des Dresdner Museologen Lutz Reike zurück. Reike sammelt seit 1997 Teddybären und betreibt seit 2005 die mittlerweile umfangreichste mobile Teddyausstellung in Deutschland, die nun auch in Pirna zu sehen ist. "Die Ausstellung ist sehr unterhaltsam und familienfreundlich", sagt Christian Schmidt-Doll, Geschäftsführer der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna (KTP).

In der Schau erfahren Besucher unter anderem, was ein früherer amerikanischer Präsident mit dem Teddy zu tun hat. Und auch, wie der Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer antrat, nachdem der Neffe von Margarete Steiff zur Leipziger Frühjahrsmesse 1903 erstmals einen beweglichen Plüschbären angeboten hatte.

Seitdem hat der Teddy Tausende Teddykinder bekommen, es gibt kaum ein Fleckchen auf der Welt, wo Teddy noch nicht gewesen ist. Die Ausstellung läuft bis August.

Zudem wurde die 2020 schon kurz gezeigte Sonderausstellung "Kriegskinder - Dialog der Generationen in der Region Pirna" bis in den Herbst 2021 hinein verlängert. Die Ausstellung, im vergangenen Jahr mit Bezug auf das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren aufgebaut, zeigt sehr persönliche Exponate und emotionale Zeitzeugenberichte.

Termin erforderlich, Besucherzahl begrenzt

Für Besucher gelten allerdings vorerst noch einige Einschränkungen. So müssen sie ihren Besuch im Vorfeld telefonisch unter 03501 556461 oder per Mail an [email protected] anmelden und einen Termin vereinbaren.

Auch die Zahl der Besucher ist zunächst begrenzt. "Zeitgleich dürfen jetzt maximal 30 Personen ins Haus", sagt Schmidt-Doll. Ebenso ist die Besuchszeit derzeit auf eine Stunde beschränkt. Zudem gibt es getrennte Ein- und Ausgänge, sodass sich niemand ins Gehege kommt.

Weiterhin gelten auch die allgemeinen Hygieneregeln wie Maskenpflicht und Mindestabstand. Grundsätzlich dürfe laut Schmidt-Doll jeder ins Museum, der symptomfrei ist. Ein negativer Corona-Test oder gar eine Impfung seien keine Zugangsvoraussetzungen.

Im Testlauf öffnet das Museum am 20. und 21. März jeweils von 10 bis 17 Uhr, ab 27. März dann wieder regulär dienstags bis sonntags sowie feiertags jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt kostet vier, ermäßigt drei Euro. Weitere Infos finden sich auf der Internetseite www.pirna.de/stadtmuseum.

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