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Neue Corona-Regeln für Dresden

Dank sinkender Infektionszahlen wird in Dresden weiter gelockert. Das gilt ab diesem Donnerstag in der Stadt.

Dresden macht sich weiter locker.
Dresden macht sich weiter locker. © dpa-Zentralbild

Dresden. Die Corona-Infektionszahlen sinken und es gelten ab diesem Donnerstag neue Corona-Regeln in Dresden.

Ab 1. Juli tritt eine neue Sächsische Corona-Schutz-Verordnung in Kraft, die bis einschließlich 28. Juli gilt. Sie schreibt als Schwellenwert für weitere Lockerungen eine stabile Inzidenz von weniger als zehn Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner fest. Dresden unterschreitet diesen maßgeblichen Wert bereits seit deutlich mehr als fünf Tagen, sodass ab 1. Juli die entsprechenden Lockerungen greifen.

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Diese Coronaregeln gelten jetzt in Dresden:

  • Die Erstellung und Einhaltung von Hygienekonzepten ist weiterhin nötig bei Großveranstaltungen mit über 1.000 Besuchern, Diskotheken, Clubs und Musikclubs und Prostitutionsstätten.
  • Unter anderem in Geschäften und Märkten, aber auch bei körpernahen Dienstleistungen wie beim Friseur oder in Bus und Bahn muss weiter ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dies gilt auch in Taxen, bei der Schülerbeförderung und für Fahrdienste, beispielsweise für Menschen mit Behinderungen.
  • In der Pflege ist in weiten Teilen weiterhin das Tragen einer FFP2-Maske vorgeschrieben.
  • Die Regelungen für Großveranstaltungen bleiben ebenso in Kraft. Hier werden auch Genesene und geimpfte Personen mitgezählt.
  • Die Vorgaben für Diskotheken, Clubs, Musikclubs behalten ihre Gültigkeit. Es gibt im Innenbereich weiterhin eine Testpflicht.
  • Eine Testpflicht besteht auch für die Besucher von Prostitutionsangeboten.
  • Zudem bleiben die Beschränkungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie die Regelungen für Saisonarbeitskräfte in Kraft.

Reiserückkehrer aus Variantengebieten sollen sich testen lassen

Zudem appelliert das Gesundheitsamt mit Blick auf die Zunahme der Delta-Variante an Reiserückkehrer, die aus neu deklarierten Virusvariantengebieten wie etwa Portugal oder Russland einreisen, regelmäßige Testungen in Testzentren durchführen zu lassen. So lasse sich eine mögliche Infektion früh erkennen.

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Hintergrund sei, so die Stadt, dass bei einer kürzlich erfolgten Ausreise aus einem Land vor dessen Ausweisung als Virusvariantengebiet Test- und Quarantänepflichten gegebenenfalls nicht bestehen. Aus diesem Grund seien eine Eigenüberwachung für die Dauer von 14 Tagen, eine Kontaktreduzierung und regelmäßige Testungen dringend empfohlen.

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