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Mittelsachsen: Mehr Kinder in Notbetreuung

Aber noch immer nutzen nicht alle, die Anspruch haben, das Angebot. Der Kreis meldet indes über 160 neue Fälle des Coronavirus.

Schulen und Kitas bleiben auch in Mittelsachsen weiterhin geschlossen.
Schulen und Kitas bleiben auch in Mittelsachsen weiterhin geschlossen. © Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa

Region Döbeln. Immer mehr Familien in Mittelsachsen nehmen die Notbetreuung in den Kitas und Horteinrichtungen in Anspruch. Das geht aus den Zahlen hervor, die dem Landkreis Mittelsachsen gemeldet worden sind.

So befanden sich mit Stand 13. Januar rund 3.000 Kinder in der Kitas. Das entspricht rund 28 Prozent der Mädchen und Jungen, die normalerweise eine Kindertagesstätte im Landkreis besuchen. Im Vergleich zur Erhebung zum 6. Januar betrug der Zuwachs fünf Prozent.Im Dezember fiel die Zahl noch geringer aus. Zum Stichtag am 16. Dezember waren rund 1.700 Kinder in den Einrichtungen, informierte das Landratsamt.

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Ende Mai fast 28 Prozent von Schülern in Corona-Betreuung

Fast verdoppelt hat sich seitdem der Anteil der Hortkinder, die in die Notbetreuung gehen. Deren Anteil lag im Dezember noch bei 7,5 Prozent. Bis zum 13. Januar ist er nach Angaben des Landkreises auf 14 Prozent gestiegen. Im Vergleich zur letzten Erhebung sind dies noch einmal vier Prozent mehr.

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Aber noch immer nehmen nicht alle Eltern, die gemäß der Allgemeinverfügung des Freistaates einen Anspruch auf die Notbetreuung hätten, diese auch wahr. Für knapp 40 Prozent der Kinder liegen den Behörden entsprechende Anträge auf Notbetreuung vor.

Die Zahlen des zweiten Lockdown ähneln denen der Kita- und Schulschließung im Frühjahr. So wurden im März rund sieben Prozent der Kinder notbetreut, Ende April waren es knapp 14 Prozent. Allerdings war zuvor vom Freistaat der Personenkreis erweitert worden, der auf dieses Mittel zurückgreifen kann. Ende Mai befanden sich schließlich fast 28 Prozent der Mädchen und Jungen trotz Schul- und Kita-Schließung in den Einrichtungen.

Behörde meldet 19 weitere Corona-Todesfälle

Am Mittwoch ist die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus in Mittelsachsen um 19 gestiegen. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie im März bereits 303 Menschen an oder mit dem Virus verstorben.

Erneut gestiegen ist auch die Zahl der neuen Nachweise im Landkreis. So meldete das Gesundheitsamt 162 neue positive Testergebnisse. Damit ist das Virus bisher bei 13.432 Mittelsachsen nachgewiesen worden. In der Region Döbeln haben sich 36 weitere Personen neu angesteckt (2.542), im Bereich Freiberg beträgt der Anstieg 55 neue Nachweise (5.730), in der Region Mittweida 71 (5.160).

Gesunken ist hingegen die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern. Wurden am Dienstag noch 154 stationär Behandelte gemeldet, waren es am Mittwoch 128. Von diesen mussten 21 beatmet werden.

Der Inzidenzwert für den Landkreis Mittelsachsen war am Mittwoch nach Angaben des Robert-Koch-Institutes deutlich gesunken. Demnach gab es 336,1 neue Corona-Fälle je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am Vortag lag der Wert noch bei 411,4.

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Trotzdem blieb Mittelsachsen im Freistaat der Landkreis mit den meisten neuen Nachweisen. Auf Platz zwei folgt der Landkreis Bautzen mit einem Inzidenzwert von 296,6. Das Schlusslicht war nach wie vor Chemnitz mit 98,6. Im bundesweiten Vergleich lag Mittelsachsen auf Platz sieben.

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