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Wirtschaft

Ostdeutsche Wirtschaft: Es geht aufwärts

Die von der Corona-Krise teils schwer getroffene Industrie im Osten Deutschlands zeigt sich erstmals wieder zuversichtlich.

Eine weibliche Auszubildende feilt an einem Werkstück im Mechanik-Raum im Ausbildungszentrum im BMW-Werk Leipzig.
Eine weibliche Auszubildende feilt an einem Werkstück im Mechanik-Raum im Ausbildungszentrum im BMW-Werk Leipzig. © Jan Woitas/dpa-

Dresden. Die Erholung der ostdeutschen Wirtschaft setzt sich nach Einschätzung des Ifo-Instituts fort. Die Stimmung habe sich im September sowohl bei der Einschätzung der Lage als auch bei den Geschäftserwartungen weiter verbessert, teilte das Institut am Dienstag mit. Der Geschäftsklimaindex kletterte den Angaben zufolge binnen Monatsfrist von 94,5 auf 95,8 Punkte. Das Vorkrisenniveau sei aber noch nicht wieder erreicht, hieß es.

Die von der Corona-Krise teils schwer getroffene Industrie zeigte sich erstmals seit Beginn der Pandemie wieder zuversichtlich: Das Geschäftsklima besserte sich im September kräftig - das verarbeitende Gewerbe beurteilte sowohl die aktuellen Geschäfte als auch die Erwartungen für die nächsten Monate deutlich zuversichtlicher. Auch im ostdeutschen Handel stieg die Stimmung laut Ifo-Ökonomen deutlich. Verhaltener gaben sich hingegen das Baugewerbe und die Dienstleistungsbranche.

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Das Ifo-Geschäftsklima für Ostdeutschland basiert auf etwa 1.700 monatlichen Meldungen von Firmen verschiedener Branchen. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Der Ifo-Index gilt als Frühindikator für die Konjunktur. (dpa)

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