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Die Dresdner Corona-Lage im Überblick

Der Inzidenz-Wert für Dresden steigt erstmals in dieser Woche wieder. Ab Montag öffnet außerdem das Impfzentrum für über 80-Jährige. Mehr Infos:

Ab Montag dürfen sich in der Dresdner Messe auch über 80-Jährige impfen lassen - allerdings nur mit vorher vereinbartem Termin.
Ab Montag dürfen sich in der Dresdner Messe auch über 80-Jährige impfen lassen - allerdings nur mit vorher vereinbartem Termin. © Sven Ellger

Dresden. Die steigenden Todeszahlen in Dresden scheinen vorerst gebrochen, dafür steigt aber die Sieben-Tage-Inzidenz wieder an. Diese liegt nun den fünften Tag in Folge unter 200, die Regeln zur Ausgangsbeschränkung ändern sich dadurch aber vorerst nicht. Ab Montag können sich über 80-Jährige in Dresdner Messe impfen lassen, unterdessen wurde am Wochenende trotz nächtlicher Ausgangssperre in einer Kleingartenanlage gefeiert.

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Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Dresden:

Inzidenz steigt wieder

Die Zahl der Corona-Toten in Dresden ist am Samstag auf 498 gestiegen. Die Stadt meldete drei weitere Todesopfer. Der stark ansteigende Trend in den Todeszahlen scheint damit vorerst gebrochen. Das Virus wurde bisher bei mehr als 19.097 Dresdnern nachgewiesen, rund 15.800 von ihnen gelten mittlerweile als genesen. Alle Zahlen zur Pandemie können Sie hier im Überblick nachlesen. (SZ+)

60 Menschen feiern illegale Party in Kleingartenanlage

In der Nacht zu Sonntag haben 60 Menschen ohne Masken und Abstand in einer Kleingartenanlage an der Saalhausener Straße Party gefeiert. Als die Polizei von Anwohnern herbeigerufen wurde, musste sie Pfefferspray einsetzen, ein Polizist verletzte sich bei den Auseinandersetzungen leicht. Wie der Fall ausging.

Ab Montag können sich über 80-Jährige in der Messe impfen lassen

In der vergangenen Woche wurden Rettungskräfte und ambulante Pflegekräfte in der Messe geimpft - nun sind alle über 80-Jährigen dran. Wer nicht in einem Heim wohnt, muss sich selbst um einen Termin kümmern. Das geht entweder über das Online-Portal des Roten Kreuzes, oder telefonisch unter der Hotline 0800 0899089. Mit der Terminvergabe hatte es allerdings bereits Probleme gegeben, weil nicht genug Impfstoff zur Verfügung gestanden habe. Das DRK empfiehlt, einfach immer wieder zu versuchen, einen Termin zu bekommen - vorzugsweise über das Internet, damit die Telefon-Leitungen für Senioren ohne Internet frei bleiben. Wie viele Menschen in Dresden schon geimpft wurden und weitere Informationen zur nächsten Impfphase. (SZ+)

Abschlussklassen starten am Montag in Präsenzunterricht

Für die Schüler soll es vor Unterrichtsbeginn Schnelltests geben. Dafür wurden in Dresden spezielle Testschulen eingerichtet. Die Tests sind für die Schüler freiwillig, der Schulbesuch aber nicht. Das Vorgehen stößt sowohl auf Zustimmung, als auch auf Kritik. Wie die Tests am Montag koordiniert werden sollen, erfahren Sie in diesem Artikel. (SZ+)

Maskenprotest in Bio-Laden

Maskengegener haben im VG-Laden an der Fritz-Reuter-Straße Handzettel in den Regalen verteilt, die die seit Montag für alle geltende Maskenpflicht in den VG-Läden kritisieren. Dahinter steckte eine Gruppe, die sich zu der Aktion im Internet verabredet hatte. Die Mitarbeiter des Ladens haben gelassen reagiert: Sie haben die Zettel einfach eingesammelt. Welche Folgen die Aktion für die Verbrauchergemeinschaft hat. (SZ+)

Die Polizei kontrollierte am Sonnabend die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung vor einem Geschäft der Verbrauchergemeinschaft.
Die Polizei kontrollierte am Sonnabend die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung vor einem Geschäft der Verbrauchergemeinschaft. © Sven Ellger

Corona-Schnelltests auch in Pieschen

Auf der Leipziger Straße 54 in Dresden-Pieschen wurde eine Erste-Hilfe-Schule in ein weiteres Schnelltest-Zentrum umgewandelt. Die Türen öffnen dort ab Montag von 9.30 Uhr bis 14 Uhr, Tests sind auch ohne Termin möglich. Die Antigen-Schnelltests kosten 39 Euro, das Ergebnis soll nach wenigen Minuten vorliegen. Hier erfahren Sie, wo Sie in Dresden weitere Testzentren finden. (SZ+)

Länger mehr Licht im Lockdown

Die ersten Weihnachtsbäume wurden schon an den Weihnachtsfeiertagen in Dresden entsorgt. Mehr wurden es vor allem nach Silvester und so richtig viele waren es nach dem 6. Januar. Das ist in evangelischen Regionen traditionell der Tag, an dem für viele die Weihnachtszeit mit Baum, Kerzen und Engeln endet. Er heißt in der Umgangssprache Dreikönigstag. In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ist das sogar ein Feiertag.

Danach, spätestens nach dem folgenden Wochenende, ist es vorbei mit der Weihnachtsherrlichkeit, mit Lichtern und Sternen. Das wäre in diesem Jahr der vergangene Montag gewesen, der 11. Januar. Warum es in der Neustadt trotzdem weitergeht. (SZ+)

"Das Digitale kann Präsenzunterricht nicht ersetzen"

Die Herausforderung ist für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern derzeit dieselbe: neben der eigenen Arbeit die Kinder beschulen. Die einen lernen daheim mit viel Disziplin, die anderen proben den Aufstand und wollen kein Buch aufschlagen. Viele Eltern fordern jetzt von den Schulen mehr digitale Angebote. (SZ+)

Quarantäne-Bescheide kommen zu spät

Vor fünf Wochen wurde sie positiv auf Corona getestet und bis heute habe das Gesundheitsamt sie nicht kontaktiert, um ihre gemeldeten Kontakte nachzuverfolgen. Das schreibt eine junge Dresdnerin im sozialen Netzwerk Twitter.

Ein Brief im Dresdner Gesundheitsamt.
Ein Brief im Dresdner Gesundheitsamt. © Christian Juppe

Ein anderer Dresdner berichtet, er sei selbst positiv getestet worden, aber erst drei Wochen nach dem Ende der Quarantäne hätten seine Kontaktpersonen - Ehefrau und Kind - per Mail die Information bekommen, dass mit eben dieser Mail vom Amt ein kostenloser Test beim Hausarzt möglich sei. Andere Infizierte bekommen Wochen nach Ende ihrer Quarantäne erst den amtlichen Bescheid. Was ist da los im Gesundheitsamt? (SZ+)

Ärger um AfD-Parteitag in Dresdner Messe

Gerade erst wurde mit 33 Todesfällen an einem Tag ein neuer, trauriger und bisheriger Höchstwert in Dresden gemeldet. Corona hat die Landeshauptstadt weiter fest im Griff.

Ausgerechnet in dieser Zeit plant die AfD Sachsen ihren Landesparteitag. Für diesen ist am Wochenende 6./7. Februar die Messe Dresden gebucht. Das bestätigen die AfD und die Messe Dresden. Laut AfD werden 500 bis 600 Teilnehmer an dem Wochenende erwartet. Eine Massenveranstaltung mitten in der Pandemie. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu. (SZ+)

Krankenhäuser an der Belastungsgrenze

Die Zahl der Corona-Patienten, die in die Dresdner Krankenhäuser eingewiesen werden müssen, ist leicht gesunken. In der ersten Januar-Woche waren es 107. Zum Vergleich: 150 waren es in der Woche vom 14. bis zum 20. Dezember 2020. Knapp drei Viertel der vor Corona-Patienten vorgehaltenen Betten in den Normalstationen der Dresdner Krankenhäuser sind derzeit ausgelastet. Außerdem mehr als drei Viertel der Betten auf Intensivstationen.

Warum es noch keine Trendwende bei den Krankenhauseinweisungen gibt, wird hier erklärt. (SZ+)

Impftermine werden vergeben

Seit Montagmorgen ist das Impfzentrum an der Dresdner Messe in Betrieb. Allerdings funktionierte die Terminvergabe übers Internet am Montag nicht reibungslos. Dienstagmorgen funktionierte das Portal, wenn man Wartezeiten in Kauf genommen hat. Koordiniert und betrieben wird das Impfzentrum in Dresden vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Insgesamt wurden am vergangenen Freitag über 31.000 Dosen des mRNA-Impfstoffs von Biontech und Pfizer zu den dreizehn Impfzentren im Freistaat geliefert.

Am Donnerstag in dieser Woche soll eine weitere Bestellung in der selben Höhe eintreffen, kündigte das sächsische Sozialministerium an. Wer berechtigt ist und wo man sich anmelden kann, lesen Sie hier. (SZ+)

Corona: Mieten-Übernahme geht schneller

Die Mietobergrenzen, bis zu denen Sozialamt und Jobcenter die Wohnkosten übernehmen bleiben in diesem Jahr auf dem Niveau 2020. Das teilt die Stadt mit. Zugleich veröffentlicht das Rathaus noch einmal die Obergrenzen, die dabei gelten. Für ein Haushalt mit einer Person sind das reichlich 378 Euro für die Grundmiete und die kalten Betriebskosten. Für einen Zwei-Personen-Haushalt gibt es maximal etwas mehr als 444 Euro.

Polizeibusse bei Einsatz in Dresdner Neustadt beschmiert

Ein Einsatz zur Einhaltung der Corona-Schutzverordnung in der Dresdner Neustadt hatte für Polizeibeamte am Freitagabend Sachbeschädigung an ihren Einsatzfahrzeugen zur Folge. Zwei Busse wurden mit polizeifeindlichen Sprüchen besprüht, während die Beamten dabei waren, eine illegale Party mit sechs Teilnehmern aufzulösen. Was genau geschah, lesen Sie hier.

So laufen die Corona-Impfungen in Dresden

Viele Dresdner warten auf die Corona-Schutzimpfung und hoffen damit auf die Rückkehr von etwas Normalität mit geöffneten Schulen, Kitas, Restaurants und Theatern. Doch das wird noch etwas dauern.

Denn: Es gibt noch nicht genügend Impfstoff für alle, die sich auch impfen lassen wollen. Daher musste entschieden werden, wer zuerst an der Reihe ist. Höchste Priorität haben die Dresdner, die 80 Jahre und älter sind. (SZ+)

DVB kritisieren Äußerungen der Gesundheitsministerin

Die Zahl der Fahrten mit den Bussen und Bahnen sollten auf 25 bis 50 Prozent gesenkt werden, kündigte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) an. Dafür erntet sie harsche Kritik der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB). Das Unternehmen meldet derzeit 40 bis 50 Prozent der sonst üblichen Januar-Fahrgäste.

Warum die DVB die Ministerin kritisieren, lesen Sie hier. (SZ+)

Single-Aktion gegen die Einsamkeit

Wie findet man im Lockdown Gleichgesinnte für Gespräche und vielleicht später für gemeinsame Unternehmungen? Der Dresdner Günter Kuhr hat einen Weg gefunden und schon zwei Mal besondere Möglichkeiten für ein coronasicheres Treffen angeboten. Kuhr ist Organisator der offenen Gruppe "Freizeit Dresden". Der nächste Termin ist schon geplant.

Wie die Treffen funktionieren, lesen Sie hier. (SZ+)

Weniger Raser im Lockdown unterwegs

Die beiden Hightech-Blitzer auf der Waldschlößchenbrücke sind für die Stadt eine gute Einnahmequelle. Seit der Eröffnung vor über sieben Jahren wurden schon knapp 4,2 Millionen Euro Buß- und Verwarnungsgelder eingenommen. Doch in den Lockdown-Monaten gingen 2020 die Zahlen der Geblitzten gegenüber den Vergleichsmonaten 2019 oft deutlich zurück. (SZ+)

Mit Ende der Fledermaus-Saison darf man nun wieder schneller als Tempo 30 auf der Dresdner Waldschlößchenbrücke fahren.
Mit Ende der Fledermaus-Saison darf man nun wieder schneller als Tempo 30 auf der Dresdner Waldschlößchenbrücke fahren. © (c) Christian Juppe

Dresdner Hotelier: "Wir erleben ein Desaster"

Keine andere Stadt in Sachsen zieht so viele Urlauber an wie Dresden. Und keine andere sächsische Stadt verdient so viel Geld mit ihnen. Mehr als 2,3 Millionen Übernachtungsgäste kamen allein 2019 - viermal mehr Menschen, als Dresden Einwohner zählt.

Ein Rekord war das. 2020 hat vieles eingerissen, von dem zum Jahresende unklar ist, ob es je wieder aufgebaut werden kann. "Wir rechnen aufs Jahr gesehen mit einem Umsatzverlust von 70 bis 75 Prozent", sagt der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Johannes Lohmeyer, der selbst Hotelier ist. (SZ+)

"Ich streichle ihnen ein letztes Mal über die Hand"

Annika Fried ist Krankenpflegerin in der Corona-Notaufnahme am Dresdner Uniklinikum. Sie spricht mit Angehörigen von Sterbenden und Schwerkranken. Wie sie versucht, ihre Menschlichkeit nicht zu verlieren, lesen Sie hier. (SZ+)

Ein letztes Mal über die Hand streicheln: Für die Dresdner Krankenschwester Anika Fried ist das ein Ritual, um sich von ihren verstorbenen Corona-Patienten zu verabschieden. © dpa/Frank Molter (Symbolfoto)
Ein letztes Mal über die Hand streicheln: Für die Dresdner Krankenschwester Anika Fried ist das ein Ritual, um sich von ihren verstorbenen Corona-Patienten zu verabschieden. © dpa/Frank Molter (Symbolfoto) © dpa/Frank Molter (Symbolfoto)

Hunderte Verstöße gegen Corona-Regeln

Weihnachten war keine Ausnahme. Auch an den stillen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr hat die Polizei bei ihren Kontrollen der Corona-Schutz-Verordnung in Dresden viele Menschen angetroffen, die sich nicht an die Regeln gehalten haben.

Die Beamten waren binnen zwei Wochen 55 Mal auf Kontrollgängen. Dabei wurde die Dresdner Polizei von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Haupteinsatzgebiet waren Fußgängerzonen, der Altmarkt, der Neumarkt, die Hauptstraße und die Prager Straße. (SZ+)

Deutlich mehr Fahrradfahrer im Lockdown

Fahrradfahrer und Spaziergänger auf dem Elbradweg vor der Kulisse der Altstadt von Dresden mit der erleuchteten Frauenkirche.
Fahrradfahrer und Spaziergänger auf dem Elbradweg vor der Kulisse der Altstadt von Dresden mit der erleuchteten Frauenkirche. © Ronald Bonß

Die Dresdner fahren häufiger Rad. Das schlussfolgert der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) aus den Zahlen, die die sogenannten Dauerzählstellen der Stadt für die Zeit von September bis Dezember 2020 gemeldet haben.

Dort sei die Zahl der Fahrräder im Vergleich zu 2018 und 2019 um 17 Prozent gestiegen, so der Fahrrad-Club. Das entspreche mehr als 1,5 Millionen Fahrradfahrern.

Warum treten während der Pandemie mehr Menschen in die Pedale? Wir haben nachgefragt.

Wie groß muss ein Leiden am Mundschutz sein?

In der Corona-Pandemie ernten sie häufig Unverständnis und böse Blicke: Menschen wie die Dresdnerin Marion Böttger, die von der Maskenpflicht befreit ist. Doch bei welchen Problemen ist so ein Attest überhaupt sinnvoll?

Was Marion Böttger ohne Maske auf Dresdens Straßen erlebt - und was ein Lungenarzt zu Maskenattesten sagt. (SZ+)

Worauf Sie sich ab Montag, 28. Dezember, einstellen müssen.

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