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Pirna: Landrat warnt vor 4. Corona-Welle

Die Inzidenzen sind niedrig, das Landratsamt kehrt zur Normalität zurück - mit dem Appell, nicht nachlässig zu werden.

Der Pirnaer Landrat Michael Geisler (CDU): "Dann kann es sehr schnell zu einem sehr ungünstigen Ansteigen der Fälle kommen."
Der Pirnaer Landrat Michael Geisler (CDU): "Dann kann es sehr schnell zu einem sehr ungünstigen Ansteigen der Fälle kommen." © Archiv Marko Förster

Weniger als zehn neue Corona-Infektionen in den letzten sieben Tagen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Die Corona-Pandemie ist abgeebbt, die Rückkehr zur Normalität bis auf wenige Einschränkungen vollzogen. Doch trotz der positiven Entwicklung warnt der Pirnaer Landrat Michael Geisler (CDU): "Wir sind gut beraten, auf eine 4. Welle vorbereitet zu sein", sagt er und ergänzt mit Blick auf die Landkreisverwaltung: "Und das sind wir auch."

Dank der Finanzspritzen des Bundes habe man im Gesundheitsamt 21 neue Mitarbeiter eingestellt. Bis 2026 habe man entsprechende finanzielle Zusagen bekommen, um die Gesundheitsämter für kommende Notlagen zu stärken. Die neuen Mitarbeiter könnten vielfältig eingesetzt werden von der Kontaktverfolgung bis zur Bearbeitung der Quarantänefälle. Technisch sei das Landratsamt seit Monaten auf dem neuesten Stand.

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Landrat Geisler rechnet damit, dass nun bis Oktober Ruhe herrschen werde. Das könnte sich dann wie 2020 mit dem Wetterwechsel ändern. "Dann kann es sehr schnell zu einem sehr ungünstigen Ansteigen der Fälle kommen", so der Landrat.

Landratsamt Pirna verlängert Öffnungszeiten

Im Zeichen der momentanen Entspannung wird aber das Landratsamt ab 1. Juli die Öffnungszeiten verlängern. Festgehalten wird aber grundsätzlich am System der Terminbuchungen - telefonisch oder online. Das habe sich in den am stärksten gefragten Bereichen wie Kfz-Zulassung, Führerscheinstelle und Soziales bewährt. Ganz normale Behördenbesuche wie man es aus der Zeit vor Corona kennt, sollen erst später möglich werden. (SZ)

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