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Das ist Pirnas Weihnachtskind

Der achtjährige Hannes hat sich gegen mehr als 30 Konkurrenten durchgesetzt. Viele Auftritte hat er dieses Jahr jedoch nicht.

Kaum Auftritte und dennoch viel Spaß: Der achtjährige Hannes Rump ist das neue Pirnaer Weihnachtskind.
Kaum Auftritte und dennoch viel Spaß: Der achtjährige Hannes Rump ist das neue Pirnaer Weihnachtskind. © Daniel Förster

Das Geheimnis wurde gut gehütet, jetzt ist es gelüftet: Das neue Pirnaer Weihnachtskind heißt Hannes Rump. Der Achtjährige, der die dritte Klasse der Lessing-Grundschule in Pirna besucht, ist das weihnachtliche Gesicht der Sandsteinstadt.

Seinen ersten Auftritt hatte Hannes bereits. Zusammen mit Pirnas Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) knipste er die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes vor dem Rathaus an. Hannes schlüpfte dafür in die typische Weihnachtskind-Uniform: im roten Umhang mit Zipfelmütze und Laterne in der Hand sorgte er dafür, dass die etwa 16 Meter hohe Coloradotanne, die in Liebstadt gewachsen war, nun in den Farben Gold und Rot leuchtet.

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Nach zwei Mädchen folgt ein Junge

„Ich bin ganz schön aufgeregt, dass ich nun das Weihnachtskind bin“, erzählt der Grundschüler, der in der F-Jugend beim 1. FC Pirna Fußball spielt. Nachdem in den vergangenen Jahren in Pirna zwei Mädchen diese repräsentative Aufgabe inne hatten, sei es nun an der Zeit gewesen, dass ein Junge das übernimmt. „Das ist nur gerecht“, sagt Hannes. Im Vorjahr wäre beinahe sein Cousin Leon das Pirnaer Weihnachtskind geworden. Allerdings sei er der Jury etwas zu schüchtern gewesen, sodass damals die Wahl auf Caroline fiel.

In diesem Jahr wurde Hannes von dessen Tante Roswitha angemeldet. Auch sein Cousin Leon (8) und sein Bruder Ole (5) gingen als Bewerber ins Rennen. Insgesamt interessierten sich mehr als 30 Kinder für diesen „Job“. Sechs Mädchen und Jungen kamen schließlich in die engere Auswahl. Bei einem Fotoshooting überzeugte Hannes die Jury mit seiner offenen Art am meisten. „Er redet und erzählt einfach gerne“, schildert seine Mutter Regina.

Auftritte fallen wegen Corona aus

Hannes ist das inzwischen siebente Weihnachtskind, das die Stadt Pirna in Kooperation mit dem Veranstalter des Canalettomarktes, der von Ex-FDP-Chef Holger Zastrow angeführten Plan de Saxe GmbH, gesucht hat. Seit dem Sommer lief die Wahl. So wie die anderen Weihnachtskinder vor ihm sollte auch Hannes das Aushängeschild des diesjährigen Pirnaer Weihnachtsmarktes werden. Mehrere Pressetermine hätten auf den Achtjährigen gewartet. Auch einige Auftritte auf der Bühne des Weihnachtsmarktes waren geplant. Daraus wird nun jedoch nichts.

Denn: Wegen der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung und dem Infektionsgeschehen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wurde der Canalettomarkt kurzfristig abgesagt. Viele Auftritte darf Hannes deshalb nicht absolvieren. Der erste und wohl auch einzige Termin - den Pirnaer Weihnachtsbaum anzuknipsen - hat Hannes dennoch viel Spaß gemacht.

Vorfreude auf den Weihnachtsmann

„Ich freue mich schon auf Weihnachten, besonders weil Wünsche in Erfüllung gehen, es Geschenke gibt und der Weihnachtsmann mit der Rute kommt…“ Mit der Rute? Bei dem Achtjährigen werde Knecht Ruprecht die Rute wohl „eher nicht“ brauchen, hofft Hannes und sagt: „Ich war ja artig“.

Mindestens ein großer Moment steht Hannes dieses Jahr aber noch bevor. Denn als Weihnachtskind wird er Heiligabend im Adventskalender der Sächsischen Zeitung abgebildet sein - wie bis dahin 23 weitere sportliche Kinder.

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