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Politik

"Querdenken"-Demo in Berlin verboten

Die Polizei hat die für den 30. Dezember geplante Veranstaltung mit 22.500 Teilnehmern untersagt. Die Demo gefährde nicht nur die Sicherheit in Berlin.

Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen stehen im August vor dem Reichstag. Die für den 30.12. geplante erneute Demo ist verboten worden.
Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen stehen im August vor dem Reichstag. Die für den 30.12. geplante erneute Demo ist verboten worden. © Fabian Sommer/dpa

Berlin. Die für den 30. Dezember in Berlin geplante "Querdenken"-Demonstration gegen staatliche Beschränkungen in der Corona-Krise wird verboten. Angesichts der Pandemiesituation würde eine Versammlung zur unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung führen, teilte die Berliner Polizei am Mittwochabend mit. Für die Kundgebung hatten die Kritiker der Corona-Politik 22 500 Teilnehmer auf der Straße des 17. Juni angemeldet.

Ursprünglich war die Demonstration unter dem Motto "Willkommen 2021 - das Jahr der Freiheit und des Friedens" an Silvester geplant. Wegen des allgemeinen Versammlungsverbots hatten die Organisatoren die Demonstration um einen Tag vorverlegt.

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Die öffentliche Sicherheit umfasse den Schutz zentraler Rechtsgüter wie Leben, Gesundheit, Freiheit, Ehre und Eigentum des Einzelnen sowie die Unversehrtheit der Rechtsordnung und die staatlichen Einrichtungen und Veranstaltungen, teilte die Polizei weiter mit. In Berlin ist die Corona-Infektionslage weiter kritisch, die Kurve flacht trotz des Lockdowns nicht ab.

Der Initiator der Stuttgarter Initiative "Querdenken", Michael Ballweg, kündigte für Donnerstag eine Stellungnahme zu der neuerlichen Verbotsverfügung an.

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Bei der großen "Querdenken"-Demonstration am 29. August hatten sich viele Teilnehmer nicht an die Abstandsregel gehalten. Am 18. November war eine ähnliche Demonstration von der Polizei mit Hilfe von Wasserwerfern aufgelöst worden, weil fast niemand einen Mund-Nasen-Schutz trug. (dpa)

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