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Radeberg plant Impfzentrum

Die Einrichtung soll am Donnerstag im Schloss Klippenstein öffnen. Ein Amt muss noch zustimmen.

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Impftermine ohne Anmeldung soll es ab Donnerstag in Radeberg geben. Eine Hürde muss noch genommen werden.
Impftermine ohne Anmeldung soll es ab Donnerstag in Radeberg geben. Eine Hürde muss noch genommen werden. © Oliver Berg/dpa (Symbolbild)

Radeberg. In Radeberg könnte noch in dieser Woche eine ständige Impfstelle öffnen. Das teilt OB Gerhard Lemm (SPD) mit. "Gplanter Start ist am Donnerstag, dem 30. Dezember. Geimpft wird von 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr. Die Impfstelle ist im Schloss Klippenstein untergebracht." Eine Hürde muss allerdings noch genommen werden. Das Gesundheitsamt des Landkreises hat die Räume noch nicht geprüft. Das findet erst am Mittwoch statt. Stimmt das Amt zu, dann wird es schon am Mittwoch von 17 bis 19 Uhr einen Probelauf geben. "Über die Entscheidung des Gesundheitsamtes werden wir kurzfristig informieren", so der OB.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. "Es könnte allerdings zu Wartezeiten kommen. Sollte großer Bedarf bestehen, kann das Angebot noch erweitert werden." Zur Verfügung steht vorerst der Impfstoff von Moderna. Unter 30-Jährige können auch den Impfstoff von Biontech-Pfizer erhalten. Damit ist es der Stadt Radeberg in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung gelungen, erstmals im Landkreis eine vom DRK unabhängige eigenständige kommunale Impfstelle aufzubauen und zu betreiben. Bis Ende November hatte das DRK öffentliche Impftermine im Radeberger Rathaus angeboten. Sie wurden jedoch eingestellt. Das DRK konzentriert jetzt seine Arbeit auf die Impfzentren in Kamenz, Bautzen und Hoyerswerda. (SZ/td)