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Radeberg plant Kauf von Tausenden Schnelltests

Die Stadt Radeberg will Schnelltests für Mitarbeiter, Besucher und Bewohner des Altenheims kaufen. Voraussichtlich reichen sie für fünf Monate.

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Mit Tausenden Schnelltestes sollen Bewohner, Besucher und Mitarbeiter im Alten- und Pflegeheim Radeberg besser geschützt werden.
Mit Tausenden Schnelltestes sollen Bewohner, Besucher und Mitarbeiter im Alten- und Pflegeheim Radeberg besser geschützt werden. © Symbolfoto: Steffen Unger

Radeberg. Die Stadt Radeberg will 16.000 Antigen-Schnelltests anschaffen. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Stadtverwaltung hervor. Die Kosten betragen rund 28.500 Euro. Damit werden Mitarbeiter, Bewohner und Besucher des städtischen Alten- und Pflegeheims getestet. Mitarbeiter müssen sich dreimal wöchentlich einem Test unterziehen, Bewohner einmal wöchentlich und Besucher vor dem Zutritt.

Laut Stadtverwaltung ist die Anzahl an Tests so kalkuliert, dass die für fünf Monate, also bis März/April kommenden Jahres reichen. Der Verwaltungsausschuss muss der Anschaffung noch zustimmen. Die Stadt hatte Ende vergangener Woche die Testpflicht beschlossen. Danach erhalten nur noch getestete Personen Zutritt ins Alten- und Pflegeheim. Die Regelung gilt für Ungeimpfte, als auch für Geimpfte.

Die Tests werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Inzwischen sieht auch die neue Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen die erweiterte Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen vor. Das Alten- und Pflegeheim Radeberg war im Frühjahr 2020 besonders stark von der Pandemie betroffen. Mit den Tests soll eine neuerliche Infektion von Bewohnern und Personal verhindert werden. (SZ/td)