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Radeberg plant Schulneubau und Parkhaus

Die Stadt hat den Entwurf des Haushaltes 2021/22 vorgelegt. Das Papier kann auf der Internetseite von Radeberg eingesehen werden.

Auf dem Parkplatz an der Oberstraße, in der Nähe des Edeka-Supermarktes sind meist alle Stellflächen belegt. Jetzt plant die Stadt ein Parkhaus.
Auf dem Parkplatz an der Oberstraße, in der Nähe des Edeka-Supermarktes sind meist alle Stellflächen belegt. Jetzt plant die Stadt ein Parkhaus. © René Meinig

Radeberg. Die Stadt Radeberg rechnet wegen der Corona-Pandemie mit deutlich geringeren Steuereinnahmen. Das geht aus dem Entwurf des Haushaltsplanes 2021/22 hervor. Danach werden bei der Gewerbesteuer für 2021 neun Millionen Euro erwartet, für 2022 rund 9,5 Millionen. Im Jahr 2019 hatten die Gewerbesteuereinnahmen noch bei 11,8 Millionen Euro gelegen, 2020 liegen sie bei geschätzten 7,9 Millionen Euro.

Dennoch plant Radeberg umfangreiche Investitionen. So soll der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Ullersdorf 2022 abgeschlossen werden. Außerdem wird nach dem Papier 2022 mit dem Neubau der Grundschule Süd begonnen. Ein weiteres Großprojekt ist die Errichtung des Schulcampus Liegau-Augustusbad. Hier sind für den Neubau der Sporthalle und der Schule bis 2023 rund zehn Millionen Euro eingeplant.

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Außerdem wird Geld bereitgestellt für die Erweiterung des Parkplatzes an der Oberstraße. Sie soll 2022 beginnen und ein Jahr später abgeschlossen sein. Auch für den Bau eines Parkhauses plant die Stadt Geld ein. Er soll rund zwei Millionen Euro kosten, 2022 beginnen und 2024 abgeschlossen sein. Der Bau einer Radwegeverbindung zwischen den Freiflächen alte Druckerei und August-Bebel-Straße ist ebenfalls vorgesehen. Das wird im Zusammenhang mit der Sanierung der Straßenbrücke Dresdener Straße über die Große Röder geschehen. Eine Fertigstellung ist für 2023 geplant. Der Entwurf des Haushaltes 2021/22 der Stadt Radeberg kann auf der Internetseite der Stadt eingesehen werden.

Eine Übersicht über das umfangreiche Zahlenwerk gibt es im Vorbericht in den Anlagen der Haushaltssatzung. Der Entwurf liegt bis zum 9. Februar auch Bürgerbüro im Rathaus öffentlich aus. Wegen der Corona-Pandemie ist eine Einsichtnahme nur nach vorheriger Terminabsprache und nur in der Stadtverwaltung Radeberg möglich. Termine können telefonisch vereinbart werden. Einwohner haben bis 18. Februar 2021, die Möglichkeit, Einwände gegen den Entwurf schriftlich bei der Stadtverwaltung Radeberg, Markt 19, einzureichen. (SZ/td)

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