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Diese Corona-Regeln gelten in Sachsen

Keine Kontaktbeschränkungen, eingeschränkte Masken- und Testpflicht: Die aktuellen Corona-Regeln in Sachsen bleiben zunächst bestehen. Der Überblick.

Bei der Maskenpflicht gab es zuletzt Lockerungen.
Bei der Maskenpflicht gab es zuletzt Lockerungen. © Robert Michael/dpa

Dresden. Sachsen hat die bestehenden Corona-Regeln unverändert bis zum 25. August verlängert. Bis dahin gebe es verschiedene Bund-Länder-Gespräche, etwa zur Neubewertung des Inzidenzwerts auch abhängig von der Impfquote, sagte Gesundheitsstaatssekretärin Dagmar Neukirch (SPD) nach der Kabinettssitzung in Dresden. Die Inzidenz bleibt laut Neukirch aber ein wichtiger Wert.

Es gehe jetzt um einen Plan für den Herbst in Vorbereitung auf eine vierte Corona-Welle. Ziel sei, dass es keinen weiteren Lockdown gebe.

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Die aktuellen Corona-Regeln im Überblick:

In der seit 1. Juli geltenden Corona-Schutzverordnung wurden „Basismaßnahmen“ beschlossen, die bei einer stabilen Inzidenz unter 10 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelten sollen. Der Grenzwert gilt in einem Landkreis oder der Stadt als unterschritten, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen darunterliegt. Lockerungen können dann am übernächsten Tag in Kraft treten.

Neben den Lockerungen musste Sachsen auch Regeln für den Fall erlassen, dass die Zahl der Neuinfektionen wieder steigt. Ende Juni lief die Bundesnotbremse im Infektionsschutzgesetz aus, die bisher deutschlandweit Maßnahmen bei Inzidenzen über 100 vorgesehen hat.

Die jeweiligen Stufen werden überschritten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen über dem Grenzwert von 10, 35, 50 und 100 liegt. Verschärfungen gelten ab dem übernächsten Tag.

Auch der Bettenindikator spielt weiterhin eine Rolle: Lockerungen sind nur möglich, wenn weniger als 1.300 Betten auf Normalstationen und 420 Betten auf Intensivstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Die Corona-Schutzverordnung galt zunächst bis zum 28. Juli und wurde dann für den Zeitraum über die Sommerferien verlängert.

Basis bei Inzidenz unter 10

Die Kontaktbeschränkungen und Personenbegrenzungen fallen komplett weg.

Im Freien fällt die Maskenpflicht weg. Beim Einkaufen muss keine Maske mehr getragen werden, außer der Mindestabstand kann nicht eingehalten werden. Im öffentlichen Nahverkehr, bei körpernahen Dienstleistungen und in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen gilt weiterhin die Pflicht, eine medizinische Maske oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Die sonstigen Regelungen für Besucher und Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens bleiben bestehen. Auch die Regeln für Saisonarbeitskräfte gelten weiter.

Veranstalter und Betreiber müssen weiterhin Hygienekonzepte erstellen und diese einhalten, im Veranstaltungsbereich müssen sie auch vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern brauchen zusätzlich Kontakterfassung und tagesaktuelle Tests für alle Besucher, die nicht geimpft oder genesen sind. Es gelten aber Höchstgrenzen bei den Zuschauerzahlen.

Die Testpflicht soll bestehen bleiben für Besucherinnen und Besucher von Clubs und Diskotheken im Innenbereich. Auch Besucher von Prostitutionsstätten brauchen weiterhin einen tagesaktuellen negativen Coronatest.

Für den Zutritt in Schulen und Kindertageseinrichtungen gilt weiterhin eine Testpflicht. Die Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal an Schulen und Kitas muss sich aber nur noch einmal in der Woche testen lassen.

Kontakte

Bei einem stabilen Inzidenzwert unter 35 können Familien-, Vereins- und Firmenfeiern wieder stattfinden. Sie sind in Gastronomiebetrieben, in eigenen oder gemieteten voneinander abgetrennten Räumlichkeiten sowie Freiflächen mit bis zu 50 Personen erlaubt. Bei Inzidenzwerten unter 50 können zehn Personen ohne Einschränkungen zusammenkommen – egal aus wie vielen Hausständen.

Bei Werten unter 100 bleiben in geschlossenen Räumen private Zusammenkünfte von maximal fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt – im Freien sind zehn Personen möglich. Liegt die Inzidenz über 100, sind Treffen von Angehörigen eines Haushaltes mit nur einer weiteren Person erlaubt.

Geimpfte, Genesene oder Kinder bis 14 Jahre werden bei allen Vorgaben nicht mitgezählt.

Maskenpflicht

Bei Inzidenzen über 10 muss im öffentlichen Raum unter freiem Himmel dort, wo es nicht möglich ist, anderthalb Meter Abstand zu anderen Personen einzuhalten, eine Maske getragen werden. Landkreise und Städte können auch spezielle Bereiche im öffentlichen Raum festlegen, in denen die Maskenpflicht gilt. Auch beim Einkaufen ist dann wieder Mundschutz Pflicht.

Die Maskenpflicht im Nahverkehr, bei körpernahen Dienstleistungen und in öffentlichen Gebäuden gilt weiterhin. Unter einer Inzidenz von 100 sind medizinische Masken ausreichend.

In ambulanten und stationären Pflegeheimen müssen geimpfte und genesene Besucher, Bewohner und Mitarbeiter keine FFP-2-Masken mehr tragen.

Testpflicht

Bei einer Inzidenz unter 10 entfällt die Testpflicht bis auf wenige Ausnahmen: In Clubs und Diskotheken, bei Großveranstaltungen und bei Veranstaltungen im Sport- und Kulturbereich, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Besucher einen tagesaktuellen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Das gilt auch in Prostitutionsstätten.

Bei einer Inzidenz unter 35 gilt zusätzlich in Dampfbädern und Saunen sowie bei Messen im Innenbereich. Bei einem Inzidenzwert über 35 gibt es in Geschäften, der Gastronomie, in Beherbergungsbetrieben, in Freibädern oder bei körpernahen Dienstleistungen eine Testpflicht für Kunden und Besucher. Das gilt ebenfalls für Zoobesuche sowie bei der Sportausübung und dem Besuch von Fahr- oder Tanzschulen. Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt müssen testen lassen.

Für Geimpfte und Genesene entfällt die Testpflicht, die für die Nutzung verschiedener Dienstleistungsangebote unter Pandemiebedingungen erforderlich ist. Sie werden mit negativ Getesteten gleichgestellt.

Als geimpft gilt, wer zwei Impfungen erhalten hat. Die letzte Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. Die Impfung muss mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff gemacht worden sein - das sind derzeit die Vakzine von Biontech, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson.

Dass man genesen ist, soll man ebenfalls belegen müssen - und zwar mit einem Nachweis eines positiven PCR-Labortests, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt oder mit einer ärztlichen Bescheinigung. Menschen, deren Covid-19-Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, brauchen eine einmalige Impfung.

Die jeweiligen Nachweise sind nur im Original gültig. Wenn man den Original-Test-Nachweis nicht mehr habe, kann man sich diesen bei derselben Stelle auch noch einmal nachträglich bescheinigen lassen. Man muss außerdem frei von Krankheitssymptomen sein.

Einzelhandel

Bei Inzidenzen über 100 müssen alle Geschäfte schließen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die der Grundversorgung dienen oder Waren des täglichen Bedarfs anbieten: unter anderem Supermärkte, Bau- und Gartenmärkte, Drogerien, Buchhandel, Blumenhandel, Babyfachhandel, Apotheken, Tankstellen und Läden für Tierbedarfe.

Die Geschäfte können aber Angebote zum Abholen machen (click-&-collect), bei Inzidenz unter 150 ist auch eine Öffnung mit Terminbuchung (click-&-meet) möglich.

Bei einer stabilen Inzidenz unter 100 kann der gesamte Einzelhandel öffnen. Für Kunden ist allerdings ein tagesaktueller negativer Corona-Test verpflichtend. Für das Einkaufen in Lebensmittelläden und Baumärkten gilt diese Testpflicht nicht.

Liegt die Inzidenz unter 35, entfällt sowohl die Testpflicht für Kunden als auch die Beschränkung der Verkaufsfläche.

Schulen und Kitas

Alle Schulen und Kindergärten bleiben bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 im Regelbetrieb geöffnet. Steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen, müssen Grund- und Förderschulen sowie Kindertageseinrichtungen in den eingeschränkten Regelbetrieb mit festen Klassen oder Gruppen gehen. In allen anderen weiterführenden Schulen findet dann Wechselbetrieb statt - die Klassen werden geteilt und abwechselnd in der Schule und zu Hause unterrichtet. Regionale Schul- und Kita-Schließungen sind nicht mehr vorgesehen, teilt das Kultusministerium mit.

Bei einem Inzidenzwert unter 35 wird die Maskenpflicht in Schulen und Kindertagesstätten aufgehoben. Schüler, Lehrer sowie Schul- und Kita-Personal müssen im Schulgebäude keine Masken mehr tragen. Das Tragen eine FFP 2-Maske oder medizinischen Maske wird jedoch empfohlen. Für externe Besucher sowie das Bringen und Abholen von Kindern ist aber weiterhin eine medizinische oder FFP2-Maske verpflichtend. Auch alle anderen bekannten Hygienemaßnahmen gelten vor Ort weiter.

Es bleibt Testpflicht für den Zutritt in Schulen. Bei Inzidenz unter 10 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Personal in Schulen und Kitas einmal pro Woche selbst testen oder testen lassen. Bei Inzidenz über 10 sind zwei Tests pro Woche Pflicht. Ausgenommen sind nur geimpfte und genesene Personen.

Kultur und Freizeit

Kultureinrichtungen wie Museen, Galerien müssen bei Inzidenz über 100 geschlossen bleiben.

Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen bei Inzidenzen unter 100 öffnen. Voraussetzung sind ein genehmigtes Hygienekonzept, Kontakterfassung sowie ein tagesaktueller Test für Besucher. Zoos und botanische Gärten dürfen ebenfalls mit einem vorherigen Test besucht werden. Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten, Kinos, Theater, Bühnen, Opernhäuser, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Musiktheater und ähnliche Einrichtungen für Publikum sowie Kulturveranstaltungen im Außenbereich – etwa Public Viewing zur Fußball-EM - dürfen mit Kontakterfassung sowie bei Vorlage eines tagesaktuellen Tests öffnen. Autokinos und Bibliotheken können ohne Vorgaben öffnen.

Ab einer Inzidenz unter 50 können wieder Indoorspielplätze, Zirkusse, Spielhallen und sonstige gewerbliche Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen öffnen. Tagungen, Kongresse und Messen können mit Hygienekonzept und Kontakterfassung wieder stattfinden. Besucherinnen und Besucher müssen einen tagesaktuellen Test vorlegen. Bei Inzidenzen unter 35 entfällt die Testpflicht für Tagungen, Kongresse und Messen im Außenbereich.

Clubs, Diskotheken und Musikclubs dürfen bei Inzidenz unter 35 mit genehmigten Hygienekonzept und Kontakterfassung wieder öffnen. Besucherinnen und Besucher müssen aber einen tagesaktuellen Test vorweisen.

Auch Prostitution ist ab einer Inzidenz unter 35 wieder erlaubt – mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und Test.

Großveranstaltungen

Bei Inzidenz über 100 sind Großveranstaltungen untersagt. Veranstaltungen mit gleichzeitig mehr als 1.000 Besucherinnen und Besuchern dürfen erst bei Inzidenz unter 50 wieder stattfinden - mit maximal 5.000 Zuschauern. Liegt der Wert unter 35, dürfen maximal 25.000 Menschen zur Veranstaltung.

Für alle Veranstaltungsorte gilt aber eine maximale 50-Prozent-Auslastung – nicht nur bei Fußballspielen, sondern für sämtliche Großveranstaltungen aus dem Bereich des Sports und der Kultur, auch in Hallen. Allerdings können die zuständigen Gesundheitsämter Ausnahmen für Höchstgrenzen für Zuschauer zulassen, wenn es das Hygienekonzept zulässt.

Die Zuschauer müssen strenge Bedingungen erfüllen, die im Hygienekonzept zu berücksichtigen sind. So müssen alle Besucherinnen und Besucher beim Zutritt zum Stadion einen tagesaktuellen Test vorweisen oder geimpft bzw. genesen sein. Zudem müssen "vorzugsweise" personalisierte Tickets verkauft werden, die eine Kontaktverfolgung ermöglichen. Der Ausschank sowie der Konsum von Alkohol soll in den Hygienekonzepten beschränkt werden. Medizinische Masken können nur am Platz abgenommen werden.

Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35, sind auch öffentliche Festivitäten sowie Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen mit Hygienekonzept erlaubt.

Gastronomie

Bei Inzidenz über 100 ist der Gastronomiebetrieb, ausgenommen die Abholung und Lieferung von Bestellungen, untersagt.

Außengastronomie darf bei Inzidenzwerten unter 100 mit Hygieneauflagen und Kontakterfassung öffnen, bei der Innengastronomie ist das bei Inzidenzwerten unter 50 möglich. Sitzen in einem Gastronomiebetrieb Personen aus mehreren Hausständen an einem Tisch, müssen diese einen tagesaktuellen Test vorweisen - Geimpfte und Genesene werden bei der Anzahl der Hausstände nicht mitgezählt. Liegt der Inzidenzwert unter 35, entfällt die Testpflicht. Kontakte müssen nur bei Gästen im Innenbereich erfasst werden.

Sport

Bei Inzidenz über 100 ist nur kontaktfreier Sport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig.

Gruppensport von bis zu 30 Minderjährigen ist im Außenbereich und auf Außensportanlagen möglich, wenn die Inzidenz unter 100 liegt. In Innen- und Außensportanlagen darf kontaktfreier Sport und in Außensportanlagen Kontaktsport betrieben werden. Kontaktsport in Innenanlagen ist bei einer Inzidenz unter 50 mit bis zu 30 Personen erlaubt. Nötig sind stets Kontakterfassung und Tagestests für alle Sportler und Trainer. Liegt die Inzidenz unter 35 entfallen die Testpflicht sowie die Personenbegrenzung bei der Sportausübung.

Für Sportveranstaltungen mit Hygienekonzept und Kontakterfassung dürfen die Gesundheitsämter bei Inzidenz unter 100 Besucher zulassen. Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird, bleibt die Testpflicht auch unter einer Inzidenz von 35 bestehen.

Hallen- und Freibäder dürfen bei Inzidenz unter 100 für den Vereinssport öffnen. Freibäder dürfen öffnen. Voraussetzung sind auch hier ein Hygienekonzept, Kontakterfassung und Tests. Minderjährige müssen schon bei einer Inzidenz unter 50 keinen Test mehr vorlegen, Erwachsene bei Inzidenz unter 35.

Die Öffnung von Hallenbädern, Kurbädern, Spaßbädern, Wellnesscentern und Thermen für alle ist bei einer Inzidenz unter 50 erlaubt – mit Hygienekonzept, Kontakterfassung und Tests. Auch hier entfällt die Testpflicht ab Inzidenz unter 35. Dann dürfen auch Dampfbäder und Saunen wieder öffnen. Hier müssen die Besucher allerdings einen Test vorlegen.

Hotels und Tourismus

Touristische Angebote sind bei Inzidenz über 100 untersagt. Übernachtungsangebote sind mit Kontakterfassung und mit tagesaktuellem Test zu Beginn des Aufenthaltes bei Inzidenzen unter 100 erlaubt. Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35, entfällt die Testpflicht.

Für Camping- und Caravaningplätze sowie die Vermietung von Ferienwohnungen gilt kein Beherbergungsverbot, sie brauchen aber Hygienekonzepte.

Dienstleistungen

Generell ist für körpernahe Dienstleistungen die Inzidenz unter 100 das Öffnungskriterium. Friseure, Fußpflege und medizinisch nötige Dienstleistungen sind davon ausgenommen. Bei einer Inzidenz unter 35 müssen Kunden keinen Test mehr vorlegen.

Kirchen, Beerdigungen, Hochzeiten

Für Kirchen und Religionsgemeinschaften sind keine Obergrenzen vorgesehen, sie müssen aber „in eigener Verantwortung“ die Hygienekonzepte umsetzen.

Bei einer Inzidenz über 100 dürfen an Eheschließungen und Beerdigungen nicht mehr als zehn Personen teilnehmen. Liegt der Wert unter 100 dürfen 30 Personen teilnehmen. Bei mehr als zehn Personen müssen alle Teilnehmenden einen tagesaktuellen Test nachweisen. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35, sind bei Eheschließungen und Beerdigungen bis zu 50 Personen ohne Testpflicht erlaubt. Geimpfte und Genesene werden nicht mitgezählt.

Demonstrationen

Versammlungen und Demonstrationen sind bei einer Inzidenz über 50 nur ortsfest mit maximal 1.000 Teilnehmenden möglich - es gilt die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Liegt die Inzidenz über 200, sind nur maximal 200 Demonstranten erlaubt. Bei einer Inzidenz über 300 dürfen nur maximal zehn Personen teilnehmen. Geimpfte und Genesene werden bei den Teilnehmerzahlen mitgezählt.

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Geändert wird zudem die Arbeitnehmertestpflicht nach der Rückkehr aus dem Urlaub. Wer länger als fünf Tage in Urlaub oder krankgeschrieben war, muss einen Negativtest vorlegen – unabhängig von dem Ort, an dem er sich aufgehalten hat. Wenn kein Test vorgelegt wird, muss beim Arbeitgeber ein Test gemacht werden. Geimpfte und Genesene müssen sich nicht testen lassen. Diese Regelung gilt ab dem 26. Juli.

Die aktuelle Verordnung können Sie hier nachlesen.

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