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Sachsen ersetzt Zuzahlung für Corona-Tests nicht

Kostenlose Corona-Schnelltests soll es ab 1. Juli nur noch für bestimmte Gruppen geben. Andere müssen drei Euro zuzahlen. Finanziell beteiligen will sich der Freistaat daran aber nicht.

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Ab Ende Juni wird es keine kostenlosen Bürgertests in Teststellen und Apotheken mehr für alle geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen.
Ab Ende Juni wird es keine kostenlosen Bürgertests in Teststellen und Apotheken mehr für alle geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen. © Danny Gohlke/dpa

Sachsen will wie andere Bundesländer die Zuzahlung bei Corona-Tests nicht erstatten. Man sehe die Finanzierung der Bürgertests weiterhin in der Verantwortung des Bundes, stellte das Sozialministerium am Mittwoch auf Anfrage klar. Ministerin Petra Köpping (SPD) habe das schon vor der Gesundheitsministerkonferenz erklärt. Die Gesundheitsminister hätten deutlich gemacht, dass den Ländern aufgrund der umfassenden Beteiligung an der Bekämpfung der Corona-Pandemie, etwa durch die Bereitstellung der Impfstruktur, eine Finanzierung der Bürgertests nicht möglich sei. "Daher werden wir auch keine Kosten dafür übernehmen."

Der Bund hatte entschieden, dass es ab Ende Juni keine kostenlosen Bürgertests in Teststellen und Apotheken mehr für alle geben soll. Gratis bleiben die Schnelltests nur für bestimmte Risikogruppen. Andere müssen drei Euro zuzahlen. Darauf hatten sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) in der vergangenen Woche geeinigt. (dpa)

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