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Sachsen

Letzte Impfzentren in Sachsen schließen

Zuerst gab es zu wenig Impfstoff, zum Schluss genügend davon - aber kaum Interesse. Nun schließen die letzten Impfzentren im Freistaat.

Der Abbau läuft: Arbeiter entfernen die Plane an der Einfahrt zum Impfzentrum in Borna. .
Der Abbau läuft: Arbeiter entfernen die Plane an der Einfahrt zum Impfzentrum in Borna. . © dpa/Jan Woitas

Dresden. In Sachsen geht die Ära der Corona-Impfzentren nach etwa einem Dreivierteljahr zu Ende. Zum letzten Mal öffneten am Donnerstag die Einrichtungen in Chemnitz, Treuen, Annaberg, Borna, Leipzig, Mittweida und Pirna ihre Türen für Schutzimpfungen.

"Parallel läuft der Abbau, vielerorts wurden die Impfstrecken bereits heruntergefahren", sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Donnerstag auf Anfrage.

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Zudem werden Lager aufgeräumt, Kabinen abgebaut. "Wir gehen das schrittweise an", so Kranich. Das hänge auch davon ab, wie schnell die Liegenschaft - etwa die Dresdner Messe - wieder für andere Zwecke einsatzbereit sein müsse.

Mobile Teams bis Jahresende unterwegs

Das DRK räumt zwar das Impfzentrum im vogtländischen Treuen, bleibt mit einem mobilen Team aber auf dem Parkplatz davor. Derzeit werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Listen für die Einsätze der 30 mobilen Teams zu erarbeiten. Diese sind noch bis zum Jahresende unterwegs und sollen mit Haus- und Betriebsärzten das Impfen weiterführen. Es soll weiterhin niedrigschwellige Angebote vor Ort geben, hatte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) betont.

So geht etwa am 5. Oktober in Chemnitz eine zentrale Impfstelle am dortigen Klinikum an den Start. Am Standort Küchwald können sich Impfwillige immer dienstags und freitags von 13.00 bis 15.00 Uhr ohne Anmeldung einen Pieks geben lassen. Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen mit dem Vakzin von Biontech oder Moderna.

Die Impfzentren in Dresden und Riesa sind bereits dicht. In gut acht Monaten sind in den Zentren knapp zwei Millionen Menschen geimpft worden. Der Betrieb in den 13 Corona-Impfzentren war am 11. Januar gestartet. In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt hatte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im Auftrag des Freistaats einen Standort eingerichtet.

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