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Sachsen plant mit Impfzentren bis September

Der Einsatz des Deutschen Roten Kreuzes für die Impfzentren endet im Juli. Das Kabinett entscheidet am Dienstag über eine Verlängerung.

Immer noch müssen viele Impfwillige lange auf ihren Impftermin warten, weil es zu wenig Impfstoff gibt.
Immer noch müssen viele Impfwillige lange auf ihren Impftermin warten, weil es zu wenig Impfstoff gibt. © Symbolbild: Sebastian Kahnert/dpa

Sachsen will seine 13 Corona-Impfzentren weiter betreiben. Nach SZ-Informationen schlägt das Sozialministerium dem Kabinett am Dienstag vor, bis Ende August die Impfkampagne in den vom DRK organisierten Einrichtungen fortzusetzen. Wenn das Kabinett der Vorlage zustimmt, würden im September nur noch Zweitimpfungen verabreicht werden. Die Impfzentren bleiben damit neben den Haus-, den Betriebs- und den Kinderärzten eine wichtige Säule bei der Impfkampagne.

Die ursprüngliche Planung, im Frühsommer den Impfstoff nur über die niedergelassenen Mediziner verteilen zu lassen, hatte sich bereits vor Wochen als wenig praktikabel erwiesen. Die Schließung von Praxen in den Sommerferien und die Unterbrechungen an den Wochenenden hätten das Ziel, bis Ende September Jedem ein Impfangebot zu unterbreiten, gefährden können. Daher hatte die Regierung ihren früheren Beschluss, ab Sommer nur noch die großen Zentren in Dresden, Leipzig und Chemnitz zu betreiben, Anfang Mai wieder gekippt.

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Unterdessen haben sich die ersten Smartphone-Besitzer am Montag in Apotheken ihren digitalen Impfnachweis geholt. Nachdem es anfangs technische Schwierigkeiten gab, funktioniert der Service inzwischen reibungslos. (SZ/lot)

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