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Sachsen stellt weitere Corona-Hilfen für Tourismus bereit

Ministerin Klepsch weist auf mehrere Millionen im Etatentwurf hin. Zudem warnt sie vor der Abwanderung von Fachkräften in andere Branchen.

Tourismusminsterin Barbara Klepsch verweist auf neue Hilfen für die Branche, mehr als 27 Millionen Euro stehen im Etatentwurf bereit.
Tourismusminsterin Barbara Klepsch verweist auf neue Hilfen für die Branche, mehr als 27 Millionen Euro stehen im Etatentwurf bereit. © Jan Woitas/dpa

Sachsens Tourismuswirtschaft leidet unter den Folgen der Coronapandemie. Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) sagte am Mittwoch im Landtag, die Zahl der Gästeankünfte sei 2020 um mehr als 40 Prozent auf etwa 4,8 Millionen gesunken. Auch durch den Zuwachs beim Camping habe sich die Lage nicht entspannt.

Klepsch verwies auf Bundes- wie Landeshilfen und räumte ein, dass die nicht immer reibungslos fließen. Allerdings wolle der Freistaat die Branche mit rund 200.000 Beschäftigten im Jahr 2019 weiter unterstützen. Im Entwurf für den aktuellen Doppelhaushalt stünden mehr als 27 Millionen Euro bereit. Fördersätze für touristische Regionen sollen demnach erhöht werden.

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Mit Blick auf das Engagement von Gastronomen, die für ihre Häuser kämpften, sagte Klepsch: „Ich kann vor diesem Lebensmut nur den Hut ziehen.“ Die Ministerin betonte die Wichtigkeit der Unterstützung, auch angesichts der Arbeitsplätze. Über Fachkräfte in der Gastronomie sagte sie: "Es besteht die Gefahr, dass sie in ihrer Not in andere Branchen wechseln.“

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Zuvor hatte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) aktuelle Daten zur Pandemie in Sachsen genannt. Täglich würden derzeit rund 13.000 Menschen geimpft. Die Zahl der Teststellen habe sich von 230 auf 640 erhöht. Rund 1.200 Covid-19-Patienten werden Köpping zufolge in sächsischen krankenhäusern behandelt. Als kritisch für die Auslastung gilt die Marke von 1.300. Sachsen habe bundesweit den zweithöchsten Inzidenzwert. Köpping verteidigte daher den Lockdown und mahnte zur Vorsicht.

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