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Sachsen will Regelstudienzeit verlängern

Sachsens Regierung rechnet mit einer längeren Studiendauer durch die Pandemie. Das hilft vor allem Bafög-Empfängern.

Von Maximilian Helm
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Weil Präsenzveranstaltungen kaum noch möglich sind, können einige Studierende ihr Studium nicht in der vorgegebenen Zeit absolvieren.
Weil Präsenzveranstaltungen kaum noch möglich sind, können einige Studierende ihr Studium nicht in der vorgegebenen Zeit absolvieren. © Sven Ellger

Die Regelstudienzeit für Studierende in Sachsen soll verlängert werden. Das gab Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow am Freitag bekannt. "Die rechtlichen Voraussetzungen werden zurzeit vorbereitet", hieß es. Grund sei die Corona-Pandemie, manche Studiengänge seien derart eingeschränkt, dass ein erfolgreicher Abschluss in der Regelstudienzeit nicht möglich sei.

Bereits im Dezember war das Hochschulfreiheitsgesetz angepasst und eine Verlängerung der Regelstudienzeit beschlossen worden. Darin wurde bereits die Möglichkeit verankert, die neuen Regeln auf das jetzt beginnende Sommersemester auszuweiten. Die Verordnung wird nun geprüft, dann müssen Studierendenvertretung und die Landesrektorenkonferenz noch zustimmen. Zuletzt wird der Landtag befragt.

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Wichtig ist das vor allem für Empfänger der Ausbildungsförderung BAföG, die sich nach der Studiendauer richtet. Sie müssen nicht befürchten, dass ihnen eine Auszahlung wegen der pandemiebedingten Überschreitung der vorgegebenen Studienzeit verweigert wird.

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