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Sachsens Impfzentren bleiben nun doch länger offen

Bis Ende Juli arbeiten alle 13 Impfzentren in Sachsen weiter. Das DRK kündigt neue Impftermine an.

Foto: dpa/Rolf Venenbernd
Foto: dpa/Rolf Venenbernd © dpa

Nach heftiger Kritik hat die Landesregierung ein neues Konzept für die Impfzentren beschlossen. Die 13 Einrichtungen sowie 30 mobile Teams sollen nun bis Ende Juli weiter arbeiten. Dann will das Kabinett über das weitere Vorgehen beraten, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag mit.

Erst vorige Woche hatte die Ministerrunde entschieden, die Zentren bis auf die Standorte in Dresden, Leipzig und Chemnitz zu schließen und die Corona-Schutzimpfungen im ländlichen Raum den niedergelassenen Ärzten sowie den mobilen Teams des DRK zu überlassen. Das hatte heftige Kritik aus den Kommunen sowie des DRK hervorgerufen.

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Köpping sagte am Dienstag, das Kabinett habe seine Entscheidung überdacht, weil die Hersteller in den nächsten Wochen immer mehr Impfstoffe lieferten und demnächst auch Kinder ab 12 Jahren geimpft werden könnten. Zudem solle im Juni die Prioritätenliste aufgegeben werden, so dass dann der Andrang Impfwilliger noch größer werde.

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Auch die anderen Zentren sollen am Netz bleiben. Die Sorge war groß, dass das Impftempo zu viel Fahrt verliert. Ausgerechnet jetzt, wo die Inzidenz sinkt.

In den Impfzentren werden nach Angaben von DRK-Chef Rüdiger Unger täglich bis zu 18.000 Erst- und Zweitimpfungen verteilt. Damit hätten die Einrichtungen ihre Vollast erreicht. Anders als bisher sollen künftig drei Mal pro Woche neue Impftermine in das Terminbuchungsportal eingestellt werden und zwar jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag. Auch dies sei eine Reaktion auf das große Interesse der Bevölkerung. Die nächsten 3.000 Termine können ab dem 7. Mai gebucht werden.

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