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Region Döbeln: Schüler nutzen Testangebot

Der Anteil an freiwilligen Test-Teilnehmern lag zwischen 25 und 80 Prozent je Schule. Einige werden erst am Dienstag getestet.

Mit Schnelltests waren die Schüler der Abschlussklassen am Montag auf Covid-19 getestet worden, wenn sie wollten.
Mit Schnelltests waren die Schüler der Abschlussklassen am Montag auf Covid-19 getestet worden, wenn sie wollten. © Oliver Berg/dpa

Region Döbeln. Zurück in die Schule ging es am Montag für über 550 Schüler aus den Abschlussklassen der Oberschulen, Gymnasien sowie Förderschulen in der Region. Bevor für die Neunt- bis Zwölftklässler der Unterricht wieder richtig begann, hatten sie die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.Durchgeführt wurden die Tests an zwei ausgewählten Schulen im Altkreis sowie an der Oberschule in Waldheim.

Eine der Testschulen war das Berufliche Schulzentrum Döbeln-Mittweida. Dort konnten sich die Schüler und Lehrer des BSZ ebenso testen lassen, wie die Lehrkräfte und Absolventen des Döbelner Lessing-Gymnasiums sowie der Döbelner Oberschule „Am Holländer.“

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Wie viele Personen insgesamt am BSZ von den Kräften des DRK-Kreisverbandes Döbeln-Hainichen abgestrichen worden sind, dazu wollte sich Schulleiterin Katrin Neumann am Montag nicht äußern. Auch nicht zu den vorliegenden Ergebnissen.

Gestaffelt haben die Schüler des Döbelner Lessing-Gymnasiums die Testmöglichkeit am BSZ wahrgenommen, wie Schulleiter Michael Höhme berichtete. Seiner Einschätzung nach hätten rund 30 bis 40 Prozent der Schüler das Angebot wahrgenommen. Darunter auch einige, die erst in der kommenden Woche mit dem Präsenzunterricht dran wären und im Rahmen des Wechselmodells in dieser Woche noch im Homeschooling sind. Zu den Ergebnissen selbst äußerte sich aber auch Höhme nicht.

Die Schulleitung der Oberschule Döbeln-Nord war am Nachmittag nicht mehr zu erreichen. Die Schüler waren gegen Mittag zum Test am BSZ geplant.

Einer von 116 Tests am Luther-Gymnasium Hartha positiv

Das zweite Testcenter war am Martin-Luther-Gymnasium in Hartha eingerichtet worden. Insgesamt seien dort nach Angaben von Schulleiterin Heike Geißler am Montag 116 Personen zum Abstrich erschienen. Darunter waren neben den eigenen Schülern auch Schüler und Lehrer der evangelischen Werkschule Milkau mit Sitz in Erlau, der Oberschule Hartha sowie der Oberschule in Leisnig.

Die Zahl der Getesteten lag etwas unter der, die sich bis Freitag angemeldet hatten. Die Gründe dafür seien verschieden. So habe unter anderem von einigen Jugendlichen keine Einverständniserklärung vorgelegen. Andere hätten es sich spontan doch noch einmal anders überlegt, so die Schulleiterin.

In Summe habe es einen positiven Test gegeben, informierte Geißler. Darüber hinaus habe die Aktion reibungslos funktioniert. Von ihren eigenen Schülern hätten sich fast 80 von 100 testen lassen.

Am Gymnasium werden nun bis zum Beginn der vorgezogenen Winterferien in der ersten Februarwoche alle Zwölfer vor Ort unterrichtet. Die Elfer hingegen lernen im Wechselmodell mit Präsenzunterricht und Homeschooling.

Zu Fuß oder mit dem Bus zum Test

Zu Fuß kamen die Lehrkäfte und Schüler der Pestalozzi-Oberschule aus Hartha zum Test ans dortige Gymnasium. Der amtierenden Schulleiterin Heike Brüssau lagen am Montagmittag aber noch keine Angaben darüber vor, ob Tests positiv ausgefallen sind. Der Unterricht habe am Montag nach der Aktion am Gymnasium geendet, sagte Brüssau.

Sie werde erst am Dienstag sehen, ob jemand womöglich aufgrund eines positiven Testergebnisses fehle. Für über 30 Schüler war an der Oberschule am Montag wieder Präsenzunterricht angesagt. Knapp die Hälfte habe die Möglichkeit des Schnelltests wahrgenommen.

Mit dem Bus waren die Testwilligen der Peter-Apian-Oberschule Leisnig nach Hartha gekommen. Genutzt worden sei ein normaler Linienbus, äußerte sich Schulleiterin Kristin Dorias-Thomas. Von den knapp 50 Schülern, die am Montag wieder zum Unterricht erschienen waren, hätte sich knapp ein Viertel auf das Virus testen lassen. „Gott sei dank waren alle negativ“, sagte die Schulleiterin. Der Start am Montag sei zudem gut verlaufen.

Testaktion für Oberschule Waldheim vorgezogen

Vorgezogen wurden die Tests für die Oberschule Waldheim. Jene sollten ursprünglich erst am Dienstag, nach bereits einem Tag des gemeinsamen Unterrichtens im Schulhaus, durchgeführt werden. Doch wie Schulleiter Jan Genscher berichtete, war nun bereits am Montag ein Team des DRK vor Ort, um insgesamt 37 Schüler und Lehrer zu testen.

Knapp die Hälfte der Schüler, die zum Unterricht erschienen waren, hätten sich damit dem freiwilligen Test unterzogen, sagte Genscher. Auch an der Waldheimer Schule habe es keinen positiven Fall gegeben.

Lediglich die Oberschüler aus Roßwein werden erst am Dienstag, so wie in der vergangenen Woche geplant, vor Ort getestet, bestätigte Thomas Winter. Wie viele der knapp 50 Schüler der Abschlussklassen das Angebot wahrnehmen, darüber konnte er am Montag keine Angaben machen.

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