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Schon über 300 Corona-Tote im Landkreis Görlitz

Die Zahl der Toten steigt immer wieder - die 7-Tage-Inzidenz hingegen ist weiter leicht am Sinken.

Auch im Landkreis Görlitz soll das große Impfen bald beginnen - dann, so die Hoffnung, sollte sich die Lage langsam aber sicher entspannen.
Auch im Landkreis Görlitz soll das große Impfen bald beginnen - dann, so die Hoffnung, sollte sich die Lage langsam aber sicher entspannen. © Symbolfoto: dpa

263 neue Coronafälle sind seit Donnerstag im Landkreis Görlitz hinzugekommen - darunter elf Kinder. 68 Menschen sind wieder genesen. Damit sind aktuell insgesamt 4.664 Menschen infiziert, die 7-Tage-Inzidenz sinkt gegenüber gestern noch einmal leicht - auf jetzt 652,88. Das ist zwar vergleichsweise immer noch extrem hoch, allerdings nicht mehr so erschreckend wie die 701 am Mittwoch.

Nach wie vor werden 234 Menschen im Krankenhaus behandelt, 29 davon liegen auf der Intensivstation. Die Lage in den Kliniken des Landkreises ist damit weiterhin sehr ernst. Die Betten für "normale" Corona-Patienten seien vollständig belegt, die Intensivbetten ebenfalls, hatte Sozialdezernentin Martina Weber am Mittwoch im Kreistag geschildert. Triage - also das Sortieren der Patienten - ist im Landkreis aber noch kein Thema. Dieses Gerücht war in den vergangenen Tagen hochgekocht - ausgehend vom Krankenhaus in Zittau. Im Süden des Landkreises ist die Lage besonders dramatisch, hier haben mehrere Dörfer Einzelinzidenzen von mehr als 1.000.

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24 weitere Todesfälle seit Donnerstag

Auch die Zahl der Toten hat sich im gesamten Kreis weiter erhöht und die 300 überschritten. Denn seit Donnerstag vermeldet das Gesundheitsamt erneut 24 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich um eine Frau (90 Jahre) aus Bad Muskau, drei Männer (80, 83, 85 Jahre) und zwei Frauen (81, 84 Jahre) aus Görlitz, eine Frau (78 Jahre) aus Großschönau, einen Mann (87 Jahre) aus Horka, eine Frau (90 Jahre) und einen Mann (56 Jahre) aus Niesky, zwei Frauen (78, 86 Jahre) aus Olbersdorf, einen Mann (89 Jahre) aus Ostritz, eine Frau (93 Jahre) aus Oybin, einen Mann (88 Jahre) aus Quitzdorf am See, einen Mann (88 Jahre) aus Seifhennersdorf, eine Frau (86 Jahre) und einen Mann (84 Jahre) aus Weißkeißel, zwei Frauen (86, 88 Jahre) und zwei Männer (79, 80 Jahre) aus Weißwasser sowie um eine Frau (83 Jahre) und einen Mann (84 Jahre) aus Zittau. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 304.

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