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Sebnitzer Petition und offener Brief jetzt online

Eine Initiative Sebnitzer Einwohner richtet sich gegen die Corona-Proteste in der Stadt. Kritik ja, aber im gesellschaftlich-rechtlichen Rahmen.

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Auch in Sebnitz wird gegen die Corona-Maßnahmen protestiert, hier ein Foto vom 27. Dezember 2021.
Auch in Sebnitz wird gegen die Corona-Maßnahmen protestiert, hier ein Foto vom 27. Dezember 2021. © Marko Förster

Auch in Sebnitz will man nicht länger hinnehmen, dass eine Minderheit das montägliche, abendliche Bild in der Stadt prägt und gegen die Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Eine Initiative aus Sebnitzer Einwohnern meldete als Zivilgesellschaft ihren Widerspruch an. Sie fordern unter anderem in der Pandemie mehr Zusammenhalt und den Dialog.

Der offene Brief dazu wurde in der vergangenen Woche auf den Weg gebracht. Die ersten Unterstützungsunterschriften gibt es bereits. Die Initiative hat dafür zwei Wege vorgeschlagen. Zum einen kann man an folgende Internetadresse schreiben und den Namen hinterlassen: [email protected] Zum anderen kann man sich auch an der Online-Petition beteiligen und unterzeichnen.

In ihrer Begründung für den offenen Brief schreiben sie unter anderem "Wir möchten, dass aus Sebnitz wieder die vernünftigen, empathischen und solidarischen wie sachlichen Stimmen zu hören sind." Kritik ja, aber im Rahmen der geltenden gesellschaftlich-rechtlichen Regeln, sagen die Initiatoren.

Es gibt 44 Erstunterzeichner aus Sebnitz und den Ortsteilen für den offenen Brief. Ihnen und auch den anderen Unterzeichnenden ist es wichtig, Verantwortung für Sebnitz zu übernehmen. "Deshalb zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir anderer Meinung als die Protestierenden sind. Einige der Protestierenden wollen die Pandemie als Vorwand nutzen, um Unruhe zu stiften, um unsere Demokratie zu untergraben und unsere Gesellschaft zu spalten." (SZ/web)