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So bleiben Dresdner Bibliotheken geöffnet

Bücher, DVDs und Spiele dürfen weiterhin ausgeliehen werden. Diese Regeln gelten ab diesem Montag in den Bibliotheken.

Ausleihe und Rückgabe ist in den Dresdner Bibliotheken weiterhin möglich. Veranstaltungen wird es vorerst aber keine geben.
Ausleihe und Rückgabe ist in den Dresdner Bibliotheken weiterhin möglich. Veranstaltungen wird es vorerst aber keine geben. © Marion Doering

Dresden. Die gute Nachricht: Die Städtischen Bibliotheken dürfen trotz strengerer Corona-Regelungen weiterhin offen bleiben. "Hamstern erwünscht" - mit diesem Spruch werben die Bibliotheken mit einem Augenzwinkern für ihr Angebot. Und die Dresdner nahmen das durchaus wörtlich: Weil zuletzt nämlich unklar war, ob Bibliotheken während des erneuten Lockdowns, der ab diesem Montag gilt, schließen müssen, kam es Ende vergangener Woche zu einem regelrechten Ansturm in den Zweigstellen.

Nun steht fest, dass die Bibliotheken am Netz bleiben dürfen. Allerdings ausschließlich zur Medienausleihe und zur Rückgabe. "Wir sind sehr froh über diese Entscheidung", so Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken Dresden. Das sei wichtig, denn die Einrichtungen fördern Lese-, Informations- und Medienkompetenz, so Flemming weiter. "Ihre Angebote und Dienstleistungen sollten gerade jetzt ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge sein, um allen Dresdnerinnen und Dresdnern den Zugang zu Wissen und Information zu ermöglichen."

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Dennoch hat die neue Corona-Schutzverordnung auch hier Folgen: Alle geplanten Veranstaltungen für November müssen abgesagt oder verschoben werden.

Außerdem werden ab diesem Montag die Kontaktdaten der Besucher erfasst und für einen Monat aufbewahrt. Mit Kontaktdaten sind der Name, die Postleitzahl und die Telefonnummer oder alternativ eine E-Mailadresse gemeint. Angegeben werden muss auch der Aufenthaltszeitraum. Damit sich in den Bibliotheksräumen nicht zu viele Besucher begegnen, sind längere Aufenthalte derzeit nicht gestattet, und auch der Mund-Nasen-Schutz muss aufgesetzt werden. Das gilt nicht für Mitarbeiter, die durch einen Glasschutz an der Theke geschützt sind sowie für Kinder bis sechs Jahre und Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind.

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