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So wenige Corona-Patienten in Kliniken wie im Oktober

Die Pandemie hat im Landkreis Görlitz im Moment deutlich an Kraft verloren. Das zeigt sich bei der Inzidenz und in den Krankenhäusern.

Von Sebastian Beutler
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Die Kontaktbeschränkungen, das Impfen und die Schließung von öffentlichen Einrichtungen hat das Infektionsgeschehen im Kreis Görlitz deutlich beruhigt.
Die Kontaktbeschränkungen, das Impfen und die Schließung von öffentlichen Einrichtungen hat das Infektionsgeschehen im Kreis Görlitz deutlich beruhigt. © dpaBernd Weißbrod/dpa (Symbolfoto)

Vor der Öffnung von verschiedenen Einrichtungen des öffentlichen Lebens am Freitag in Sachsen, ist die Corona-Lage im Landkreis Görlitz stabil, die Belastung von Gesundheitsbehörden und Kliniken moderat. Sollte das Infektionsgeschehen durch Omikron in den nächsten Tagen zunehmen, dann von einem vergleichsweise niedrigen Niveau aus.

So registrierte das Kreis-Gesundheitsamt am Donnerstag 107 Neuinfektionen und berechnete die 7-Tage-Inzidenz unverändert mit 257 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Das entscheidende Robert-Koch-Institut kam am Donnerstagmorgen auf einen Inzidenzwert von 190, das ist der 17. niedrigste in Deutschland.

In den Krankenhäusern liegen 64 Corona-Patienten, das sind vier weniger als am Mittwoch und der niedrigste Stand seit Ende Oktober. 13 von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. 33 Patienten der Normalstation (65 Prozent) und acht Patienten der ITS (62 Prozent) sind nach Angaben der Kliniken ungeimpft. Die Altersspanne der auf ITS behandelten Personen liegt zwischen 51 und 80 Jahren.

Derzeit befinden sich 1.319 Einwohner des Kreises zu Hause in Quarantäne, davon 997 Personen nach einem positiven PCR-Test. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden am Donnerstag vom Kreis-Gesundheitsamt nicht registriert.