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So wirkt sich Corona auf die Schulen aus

Schüler und Lehrer in Quarantäne, geschlossene Einrichtungen: Corona macht auch vor Klassenzimmern nicht halt. Doch der Regelbetrieb überwiegt.

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Zigtausende Schüler in Deutschland waren zuletzt corona-bedingt nicht in den Klassenzimmern.
Zigtausende Schüler in Deutschland waren zuletzt corona-bedingt nicht in den Klassenzimmern. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Symbolbild)

Berlin. Der überwiegende Teil der Schulen in Deutschland hat bis zum Start der ersten Bundesländer in die Herbstferien den Betrieb trotz Corona wie geplant aufrechterhalten können. 

Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei den Kultusministerien der Länder und eine Auswertung aktuell zugänglicher Meldungen der Ministerien ergab, kommt es vereinzelt zwar zu deutlichen Einschränkungen für Tausende Schüler und Lehrer. Mit Blick auf die Gesamtzahl von rund 40.000 Schulen mit 11 Millionen Schülern und rund 800.000 Lehrern, sind die Zahlen dennoch vergleichsweise überschaubar.

Nach den aktuellsten zum Ende der Woche vorliegenden Daten der zuständigen Landesbehörden oder Kultusministerien der Länder, waren zuletzt knapp 40 000 Schüler und fast 4000 Lehrer wegen Infektionsfällen, Verdachtsfällen oder eigener Infektion in Quarantäne oder als Vorsichtsmaßnahme im Fernunterricht. 

23 Schulen komplett dicht

Daneben meldeten Bundesländer, die keine Einzelzahlen zu Schülern veröffentlichen, insgesamt rund 700 Klassen oder Lerngruppen, die zuletzt nicht in der Schule waren. Komplett geschlossen waren den aktuellen Zahlen zufolge 23 Schulen.

Die Bundesländer erheben die Daten ganz unterschiedlich. Manche zählen Schüler und Lehrer in Quarantäne, manche erfassen die Zahl der Klassen oder Lerngruppen, die zu Hause unterrichtet werden, manche nur die Zahl der positiv Getesteten. Zudem werden die Daten in unterschiedlichem zeitlichen Abstand und zu verschiedenen Zeitpunkten erhoben. Daher können bundesweit nur sehr grobe Aussagen getroffen werden. (dpa)

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