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Pirna

Pirna: Sozialer Weihnachtsmarkt fällt aus

Das traditionelle Fest auf dem Pirnaer Sonnenstein kann in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden.

Für den 12. und 13. Dezember war der soziale Weihnachtsmarkt auf dem Sonnenstein geplant. Doch daraus wird nichts.
Für den 12. und 13. Dezember war der soziale Weihnachtsmarkt auf dem Sonnenstein geplant. Doch daraus wird nichts. © Archiv: Marko Förster

Der soziale Weihnachtsmarkt auf dem Sonnenstein ein Pirna fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Auflagen und Einschränkungen aus. Die Veranstaltung auf dem Gelände der Lebenshilfe am Varkausring könne laut der Veranstalter mit Blick auf die aktuelle Situation im Landkreis nicht wie geplant am 12. und 13. Dezember stattfinden.

"Wir müssen den Sozialen Weihnachtsmarkt Sonnenstein für dieses Jahr leider schweren Herzens absagen. Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv geprüft, ob es Möglichkeiten gibt, ihn in einer anderen, Corona-konformen Weise umzusetzen. Deswegen haben wir mit unserer Entscheidung auch so lange abgewartet, weil wir die Hoffnung hatten, dass unser Weihnachtsmarkt doch noch in irgendeiner Form realisiert werden kann", sagt Burkart Preuß, Geschäftsführer der Lebenshilfe Pirna-Sebnitz-Freital.

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Kein Programm, kein Imbiss, kein Weihnachtsmann

Der Soziale Weihnachtsmarkt Sonnenstein hätte dieses Jahr zum 12. Mal stattgefunden. Er wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen gemeinsam mit seinen Mitgliedsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Volkssolidarität und Lebenshilfe veranstaltet. Der komplett ehrenamtlich organisierte Markt richtet sich an alle Menschen. Darüber hinaus soll er aber insbesondere Familien mit schmalem Geldbeutel etwas Weihnachtsfreude zum kleinen Preis ermöglichen.

Normalerweise werden die Besucher mit einem bunten Bühnenprogramm, kostenfreien Bastelangeboten für die Kinder, mit einem Imbiss sowie hübschen Geschenkideen in weihnachtliche Stimmung gebracht. Bei den Kindern ist der Weihnachtsmann immer besonders beliebt. Er verteilt an jedes Kind Geschenke, die von den Pirnaern im Vorfeld gespendet werden. Das alles lässt sich in diesem Jahr jedoch nicht umsetzen.

"Wir wissen, dass viele Menschen sich sehr auf den Sozialen Weihnachtsmarkt gefreut haben, wir im Übrigen auch", sagt Preuß. Er bedauere diese Entscheidung sehr, aber das Gesundheitsrisiko für die Besucher und die vielen ehrenamtlichen Helfer sei einfach zu groß.

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