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Stöcker-Prozess um Corona-Impfung geht in die nächste Instanz

Der Prozess gegen den Arzt und Unternehmer Stöcker geht in die nächste Runde. Jetzt muss sich das Lübecker Landgericht mit dem Vorwurf der illegalen Corona-Impfung befassen.

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Unternehmer Winfried Stöcker
Unternehmer Winfried Stöcker © Nikolai Schmidt

Lübeck. Der Prozess gegen den Arzt und Unternehmer Winfried Stöcker wegen einer Corona-Impfaktion mit einem nicht zugelassenen Mittel geht in die nächste Instanz. Stöckers Verteidiger Wolfgang Kubicki habe gegen das Urteil des Amtsgerichts Lübeck Berufung eingelegt, teilte das Amtsgericht am Dienstag auf Anfrage mit. Jetzt müsse sich das Landgericht Lübeck mit dem Fall befassen. Ein Termin für eine neue Verhandlung stand zunächst nicht fest.

Der 77 Jahre alte Stöcker hatte am 27. November 2021 eine illegale Impfaktion am Lübecker Flughafen organisiert, bei der Menschen mit einem von ihm entwickelten, aber nicht zugelassenen Wirkstoff geimpft wurden. Er war deshalb zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 250.000 Euro verurteilt worden. Sein Anwalt Kubicki hatte bereits unmittelbar nach der Urteilsverkündung Berufung angekündigt. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet. (dpa)