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Pirnaer Südumfahrung: Tunnelbau steht still

Aufgrund mehrerer Corona-Fälle ruht derzeit der Vortrieb am Pirnaer Kohlberg. Es soll aber möglichst schnell weitergehen.

Blick auf den Kohlbergtunnel in Pirna: Die Arbeiten sind krankheitsbedingt vorübergehend gestoppt.
Blick auf den Kohlbergtunnel in Pirna: Die Arbeiten sind krankheitsbedingt vorübergehend gestoppt. © Deges

Wegen mehrerer Corona-Fälle sind die Arbeiten am Kohlbergtunnel, der im Zuge der neuen Pirnaer Südumfahrung gebaut wird, vorübergehend eingestellt worden. Nach Aussage von Bauoberleiter Ulrich Gawlas seien mehrere Tunnelbauer positiv auf das Virus getestet worden, die nun zunächst krankheitsbedingt ausfallen. Die anderen Mineure befänden sich derzeit in Quarantäne.

Kurzfristig sei es nicht möglich, für die hochspezialisierten Fachleute, die sonst am Kohlberg im Zweischicht-System rund um die Uhr arbeiten, Ersatz zu finden. Daher ruhen die bergmännischen Vortriebsarbeiten im Berg derzeit vollständig.

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Eine andere Ersatzmannschaft arbeitet zumindest unterdessen an der Ostseite des Kohlbergs, um dort den Einschnitt für den künftigen Tunnelausgang in Richtung Gottleubatal weiter vorzubereiten.

Vorerst keine Bürgersprechstunden

Die Arbeiten auf der Westseite des Kohlbergs am Tunneleingang sollen voraussichtlich in der kommenden Woche fortgeführt werden. "Wir wollen so schnell wie möglich weiterarbeiten, doch die Sicherheit und die Gesundheit der Fachleute hat Vorrang", sagt Gawlas.

Wegen der weiter geltenden coronabedingten Einschränkungen sind auch die regelmäßigen Bürgersprechstunden zur Südumfahrung im Baubüro bis auf Weiteres ausgesetzt worden. Der Bauoberleiter will daher im Februar ein neues Info-Blatt verschicken, um Neuigkeiten und den aktuellen Baustand mitzuteilen.

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