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Mittelsachsen: Supermärkte dürfen wieder alles verkaufen

Die Corona-Schutz-Verordnung wurde geändert. Sie tritt aber erst am 24. Dezember in Kraft. Der Kreis meldet einen weiteren Todesfall.

Ab Weihnachten dürfen die Märkte auch im Landkreis Mittelsachsen rechtmäßig wieder alles verkaufen, wenn mehr als 50 Prozent des Sortimentes Waren des alltäglichen Bedarfs umfasst.
Ab Weihnachten dürfen die Märkte auch im Landkreis Mittelsachsen rechtmäßig wieder alles verkaufen, wenn mehr als 50 Prozent des Sortimentes Waren des alltäglichen Bedarfs umfasst. © Dietmar Thomas

Region Döbeln/Mittelsachsen. Endlich Klarheit für den Verkauf von Waren in Supermärkten und Drogerien in Mittelsachsen. Jene dürfen ab 24. Dezember wieder das ganze Sortiment anbieten, wenn sie mehr als 50 Prozent Waren des alltäglichen Bedarfs im Angebot haben.

Die Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates wurde dahingehend geändert. Damit besteht nun auch die Rechtssicherheit, die Landrat Matthias Damm (CDU) bisher gefehlt hatte. Die Verordnung tritt am 24. Dezember in Kraft.

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Doch erneut gibt es auch wieder schlechte Nachrichten aus der Behörde. Die Zahl derjenigen, die im Landkreis Mittelsachsen an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind, ist am Mittwoch um einen Fall auf nunmehr 89 gestiegen. Bei dem Verstorbenen handelte es sich um einen 85-Jährigen, so Kreissprecher André Kaiser.

>>>Über die Ausbreitung des Coronavirus und über die Folgen in der Region Döbeln berichten wir laufend aktuell in unserem Newsblog.<<<

Zudem lagen dem Gesundheitsamt 270 neue positive Testergebnisse vor. Damit ist die Gesamtzahl der Nachweise auf 9.070 gestiegen. Im Bereich Döbeln gab es 49 weitere positive Tests (1.409), in der Region Freiberg 91 (4.377). Am höchsten fiel der Anstieg in der Region Mittweida aus. Hier gab es 130 neue Fälle (3.282). Aktuell seien zudem 29 Pflegeeinrichtungen, die Hälfte im Landkreis, von Covid-19-Fällen betroffen, ergänzte Kaiser.

Der Inzidenzwert war am Mittwoch auf rund 485 gesunken. „Dieser ist niedriger, weil die gestrigen Fälle nicht mit eingerechnet worden“, sagte Kaiser.

Rund 170 Patienten im Krankenhaus

Etwas entspannt hat sich die Lage in den Kliniken. Im Vergleich zu Dienstag befinden sich zehn Patienten weniger in stationärer Behandlung (175). Weiterhin werden 14 Betroffene beatmet.

Nur leicht gesunken ist die Zahl der Patienten in der Leisniger Helios-Klinik (43). Sechs Erkrankte worden dort am Dienstag intensivmedizinisch betreut.

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