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Sachsen

SZ-Reporterin bekommt Preis für Corona-Reportage

SZ-Reporterin Franziska Klemenz wird mit dem Gutenberg-Recherchepreis U35 ausgezeichnet - für eine Reportage von einer Corona-Intensivstation in Dresden.

Franziska Klemenz, Reporterin der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de
Franziska Klemenz, Reporterin der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de ©  Philip Nürnberger

Dresden. Franziska Klemenz, Reporterin der Sächsischen Zeitung und Sächsische.de, bekommt für ihre Reportage von der Corona-Intensivstation des Universitätsklinikums Dresden den Gutenberg-Recherchepreis U35. Der Preis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal von dem Medienunternehmen VRM sowie der gemeinnützigen Lingen-Stiftung vergeben. Er richtet sich an Nachwuchstalente von Lokal- oder Regionalzeitungen sowie von journalistisch unabhängigen Onlinemedien im Alter von bis zu 35 Jahren.

So begründen VRM in Mainz und die Kölner Lingen-Stiftung die Vergabe des Preises an Franziska Klemenz:

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"Mit dem mit 7.000 Euro dotierten ersten Preis wurde Franziska Klemenz für ihre Reportage 'Und dann kippt es plötzlich' (Sächsische Zeitung, 23.1.2021) ausgezeichnet. Wie eine Kriegsberichterstatterin beschreibt die Reporterin der Sächsischen Zeitung das verzweifelte Retten und Sterben auf der Intensivstation des Dresdner Universitätsklinikums in der Hochphase der Corona-Pandemie. Die Autorin nutzt das Vertrauen, das sie während ihrer Recherche bei Pflegern und Ärzten aufgebaut hat, für einen präzisen Blick auf eine fortwährende Grenzsituation, ohne moralisierend oder pathetisch zu werden. Franziska Klemenz ist mit ihrer Reportage ein zeitgeschichtliches Dokument für eine der größten Katastrophen der Gegenwart gelungen."

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