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Tägliche Corona-Infektionen so hoch wie im Januar

Die Pandemie im Kreis Görlitz gewinnt ungebremst an Tempo. Auch die Zahl der Corona-Patienten in Kliniken steigt und ebenso die schweren Fälle.

Von Sebastian Beutler
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Symbolfoto
Symbolfoto © dpa-Zentralbild

Die Corona-Pandemie im Landkreis nimmt ungeachtet der Herbstferien Tempo auf. Das geht aus den neuesten Zahlen des Kreis-Gesundheitsamtes hervor.

So registrierte die Behörde 189 Neuinfektionen zum Vortag, darunter 25 Kinder. So viele Neuinfektionen wurden zuletzt am 7. Januar festgestellt - also auf dem Höhepunkt der zweiten Welle.

Während das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen den Inzidenzwert mit 215 angab, berechnete ihn das Landratsamt bereits mit 293 Fällen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. So hoch lag der Inzidenzwert zuletzt ebenfalls in der zweiten Welle, am 14. Januar.

56 Corona-Patienten in Kliniken, fünf auf Intensivstationen

Ebenso steigt die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landkreises. Es sind jetzt 56, das sind 14 mehr als am Dienstag. Und auch die Zahl der Intensivpatienten unter ihnen stieg: von zwei auf fünf. Das ist auch dasselbe Niveau wie Ende Oktober vergangenen Jahres, zu Beginn der zweiten Welle.

Trotzdem ist die Lage nicht 1 zu 1 vergleichbar, weil jetzt ein Teil der Bevölkerung doppelt geimpft beziehungsweise nach einer Infektion genesen ist. Diese Einwohner sind nach Angaben des RKI und des für Impfungen zuständigen Paul-Ehrlich-Institutes besser geschützt gegen eine Infektion und im Falle einer Ansteckung gegen schwere Erkrankungen.

Ein weiterer Todesfall ist zu vermelden

Schließlich gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis Görlitz zu verzeichnen. Es handelt sich um einen 89-jährigen Mann aus Kottmar. Insgesamt sind bislang 1.170 Personen im Landkreis Görlitz in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben, teilt das Kreis-Gesundheitsamt mit.